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Was zu den Rauhnächten räuchern?

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Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, sowie Schmerzpatient*innen und Suchtkranken können Achtsamkeitsübungen ein „Trigger“ (Auslöser) sein und infolgedessen Krankheitssymptome auslösen / verstärken.
Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal zu halten. Mehr über Risiken und Nebenwirkungen lesen.

Alle auf dieser Seite enthaltenen Empfehlungen und Hilfsansätze stellen keine Heilbehandlung, kein Heilversprechen und keine Diagnose dar. Sie ersetzen keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Alle Aussagen und Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und meinem aktuellen Wissensstand. Meine subjektiven Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit.

Schau, was du für dich mitnehmen kannst, lass dich inspirieren und geh deinen eigenen Weg.

Wie wirken Kräuter?

Im Gegensatz zu Edelsteinen, ist die Wirkung vieler (Heil-)Kräuter wissenschaftlich und ärztlich bestätigt und gesellschaftlich einigermaßen anerkennt (zumindest in Form von z.B. Tees oder Arzneimitteln).

Pflanzen haben, je nach Art und Umfang der enthaltenen Inhaltsstoffe, unterschiedliche Wirkungen auf unseren Organismus. Bestimmte Inhaltsstoffe können positive Wirkungen in Gang setzen und so zahlreiche Beschwerden und Krankheiten lindern oder heilen.

Wie die Pflanzen im Einzelnen wirken hängt maßgeblich von der jeweiligen Zusammensetzung, der Art der Dosierung und der Anwendung ab. Mögliche Wirkungen können antibakteriell (z.B. Salbei), durchblutungsfördernd (z.B. Arnika), entzündungshemmend (z.B. Brennessel), schleimlösend (z.B. Spitzwegerich) schmerzlindernd (z.B. Nelke), harntreibend (z.B. Birke) oder beruhigend (wie z.B. Baldrian) sein.

Speziell die positiven Auswirkungen bestimmter Duftstoffe der Kräuter sind wissenschaftlich belegt (vgl. hierzu z.B. diese Studie zur Wirkung des Dufts von Lavendel).

Wirkung des Räucherns

Auch beim Verbrennen von Pflanzen, Harzen und anderen Stoffen können bestimmte Duft- und Wirkstoffe freigesetzt werden, die unser Nervensystem beeinflussen und sich (wie in der Aromatherapie) auf unsere Psyche auswirken.

Aus meiner Sicht spielt die Art des Räucherns eine große Rolle. Beim Verbrennen auf z.B. glühender Kohle wird zwar viel Rauch erzeugt, jedoch lassen sich die Duftstoffe einzelner Komponenten teilweise nur schwer wahrnehmen. Beim schonenderen Verdampfen, wie ich es häufig mit meinem Holz-Räucher-Stövchen* mache, lassen sich die freigesetzten Duftstoffe gut wahrnehmen. Insgesamt hat das Räuchern für mich vorrangig symbolischen Charakter. 

Die Studienlage in Bezug auf positive Auswirkungen des Räucherns ist eher rar.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine einstündige Behandlung mit medizinischem Rauch die Bakterien in der Luft um über 94 % verringert und die reinigende/desinfizierende Wirkung bis zu 24 Stunden anhält (vgl. “Medicinal smoke reduces airborne bacteria“).

Kann Räuchern schädlich sein?

Die möglichen unerwünschten Nebenwirkungen des Räucherns finden aus meiner persönlichen Sicht zu selten Erwähnung. Da ich einen Hinweis wichtig finde, nutze ich die Gelegenheit an dieser Stelle für die Ergebnisse einiger Studien:

  1. Räucherstäbchen und ähnliches Räucherwerk erhöhen bei exzessivem Gebrauch nachweislich das Risiko von Krebs der oberen Atemwege (vgl. “Incense use and respiratory tract carcinomas“)
  2. Weihrauchrauch wird mit Karzinogenität, erhöhter kardiovaskulärer Sterblichkeit und Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht (vgl. 1. “Incense smoke: clinical, structural and molecular effects on airway disease“, 2. “Glutathione S-transferase, incense burning and asthma in children“, 3. “Incense Use and Cardiovascular Mortality among Chinese in Singapore: The Singapore Chinese Health Study” und 4. “Home exposure to Arabian incense (bakhour) and asthma symptoms in children: a community survey in two regions in Oman“)
  3. Die durch Räucherwerk verursachte Feinstaubmenge kann bis zu 4,5 Mal so hoch sein wie die von Zigaretten (vgl. “Physical characterization of incense aerosols“)

Die genannten Studienergebnisse beziehen sich auf die exzessive Nutzung von Räucherwerk in geschlossenen Räumen (wie sie in anderen Kulturen alltäglich und damit üblich ist).

Wie so oft geht es also um einen achtsamen Umgang und “weniger ist mehr”. Ich persönlich halte das gelegentliche Verräuchern von Räucherwerk bei guter Belüftung für mich für unbedenklich. Insgesamt setze ich für das Verräuchern in geschlossenen Räumen, wie oben schon erwähnt, vorrangig ein Holz-Räucher-Stövchen* ein. Für das Räuchern auf Kohle gehe ich meist an die frische Luft oder sorge für eine gute Belüftung.

Was zu den Rauhnächten räuchern?

Wie immer bist du absolut frei in deiner Wahl. Ich bin der Meinung das all das, was dir gut tut und sich gut anfühlt auch passend ist. Es gibt keine “festen Regeln”, kein richtig oder falsch (von dem verräuchern giftiger oder verbotener Substanzen mal abgesehen).

Ich persönlich mag getrocknete (und ganz besonders selbst gesammelte) Wildkräuter und Harze (z.B. Fichtenharz) am liebsten. Für mich fühlt sich das “ursprünglicher” und natürlicher an.

Das Räucherwerk selbst zu sammeln kann außerdem zu einem schönen Ritual werden und dabei helfen, sich stärker mit der Natur zu verbinden.

Die gesammelten Werke räuchere ich dann mit einem Holz-Räucher-Stövchen* oder mit Räucherkohle in einer feuerfesten Räucherschale* mit Sand (du brauchst keinen “speziellen” Räuchersand, es reicht Sand aus dem Sandkasten).

Neben Kräutern & Harzen kannst du auch Räucherkegel*, Räucherstäbchen* oder Räucherbündel* nutzen. 

Passende Kräuter & Harze für die Rauhnächte
Die hier gemachten Angaben haben einen rein symbolischen Charakter und dienen nicht als Anleitung zur Therapie oder Diagnose.

Für Glück: Zur Reinigung: Für Schutz & Abwehr: Zum Orakeln: Zur Meditation: Für Kraft & Erkenntnis : Für Harmonie & Liebe: Für den Übergang:

Besondere Buchempfehlungen*

1 Kommentar

  • Bin nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen, aber freu mich schon bei den nächsten Rauhnächten das eine oder andere auszuprobiern!

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