Räuchern Rauhnächte

Was zu den Rauhnächten räuchern?

Ein verbreiteter Brauch in den Rauhnächten ist das Räuchern von Kräutern und Harzen. Um das eigene Zuhause, sowie Mensch & Tier symbolisch vor Unheil zu schützen, werden Pflanzen und Harze verräuchert und in allen Räumen verteilt. Was genau du zu den Rauhnächten räuchern kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Bereits das Sammeln heimischer Kräuter und Harze ist ein Ritual, das sich wunderbar in die Rauhnächte-Praxis einbinden lässt und zudem dazu führt, dass du dich mit der Natur verbindest, etwas für dich tust, kreativ bist und zur Ruhe kommst.

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Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, sowie Schmerzpatient*innen und Suchtkranken können Achtsamkeitsübungen ein „Trigger“ (Auslöser) sein und infolgedessen Krankheitssymptome auslösen / verstärken.
Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal zu halten. Mehr über Risiken und Nebenwirkungen lesen.

Alle auf dieser Seite enthaltenen Empfehlungen und Hilfsansätze stellen keine Heilbehandlung, kein Heilversprechen und keine Diagnose dar. Sie ersetzen keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Alle Aussagen und Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und meinem aktuellen Wissensstand. Meine subjektiven Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit.

Schau, was du für dich mitnehmen kannst, lass dich inspirieren und geh deinen eigenen Weg.




Dein Begleiter für die Rauhnächte

Das "Mein Rauhnächte Journal" ist ein Tagebuch zum Ausfüllen, mit dem du die Zeit zwischen den Jahren ganz für dich nutzen kannst, um Klarheit über deinen zukünftigen Weg zu finden und Geschehenes zu reflektieren. Auf über 100 Seiten erwarten dich stimmige Ideen, Rituale und mehr als 60 Fragen zur Selbstreflexion in den Rauhnächten.

Das Rauhnächte Journal unterstützt dich dabei, mit dem abzuschließen, was war, wieder mehr zu dir zu finden und dich für das kommende Jahr neu auszurichten.

Dazu bietet es ausreichend Platz, um persönliche Erlebnisse & Erkenntnisse für jede Rauhnacht festzuhalten. Am Ende entsteht ein ganz persönliches Erinnerungsbuch, dessen Erkenntnisse dich durch das kommende Jahr begleiten werden.

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Wie wirken Kräuter?

Im Gegensatz zu Edelsteinen, ist die Wirkung vieler (Heil-)Kräuter wissenschaftlich und ärztlich bestätigt und gesellschaftlich einigermaßen anerkennt (zumindest in Form von z.B. Tees oder Arzneimitteln).

Pflanzen haben, je nach Art und Umfang der enthaltenen Inhaltsstoffe, unterschiedliche Wirkungen auf unseren Organismus. Bestimmte Inhaltsstoffe können positive Wirkungen in Gang setzen und so zahlreiche Beschwerden und Krankheiten lindern oder heilen.

Wie die Pflanzen im Einzelnen wirken hängt maßgeblich von der jeweiligen Zusammensetzung, der Art der Dosierung und der Anwendung ab. Mögliche Wirkungen können antibakteriell (z.B. Salbei), durchblutungsfördernd (z.B. Arnika), entzündungshemmend (z.B. Brennessel), schleimlösend (z.B. Spitzwegerich) schmerzlindernd (z.B. Nelke), harntreibend (z.B. Birke) oder beruhigend (wie z.B. Baldrian) sein.

Speziell die positiven Auswirkungen bestimmter Duftstoffe der Kräuter sind wissenschaftlich belegt (vgl. hierzu z.B. diese Studie zur Wirkung des Dufts von Lavendel).

Wirkung des Räucherns

Auch beim Verbrennen von Pflanzen, Harzen und anderen Stoffen können bestimmte Duft- und Wirkstoffe freigesetzt werden, die unser Nervensystem beeinflussen und sich (wie in der Aromatherapie) auf unsere Psyche auswirken.

Aus meiner Sicht spielt die Art des Räucherns eine große Rolle. Beim Verbrennen auf z.B. glühender Kohle wird zwar viel Rauch erzeugt, jedoch lassen sich die Duftstoffe einzelner Komponenten teilweise nur schwer wahrnehmen. Beim schonenderen Verdampfen, wie ich es häufig mit meinem Holz-Räucher-Stövchen* mache, lassen sich die freigesetzten Duftstoffe gut wahrnehmen. Insgesamt hat das Räuchern für mich vorrangig symbolischen Charakter. 

Die Studienlage in Bezug auf positive Auswirkungen des Räucherns ist eher rar.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine einstündige Behandlung mit medizinischem Rauch die Bakterien in der Luft um über 94 % verringert und die reinigende/desinfizierende Wirkung bis zu 24 Stunden anhält (vgl. “Medicinal smoke reduces airborne bacteria“).

Kann Räuchern schädlich sein?

Auch das Räuchern hat Risiken und Nebenwirkungen die du kennen solltest, bevor du damit anfängst. In diesem Artikel erfährst du mehr zu den gesundheitlichen Risiken und generellen Gefahren des Räucherns: 

Kann Räuchern schädlich sein?

Was zu den Rauhnächten räuchern?

Wie immer bist du absolut frei in deiner Wahl. Ich bin der Meinung das all das, was dir gut tut und sich gut anfühlt auch passend ist. Es gibt keine “festen Regeln”, kein richtig oder falsch (von dem verräuchern giftiger oder verbotener Substanzen mal abgesehen).

Ich persönlich mag getrocknete (und ganz besonders selbst gesammelte) Wildkräuter und Harze (z.B. Fichtenharz) am liebsten. Für mich fühlt sich das “ursprünglicher” und natürlicher an.

Das Räucherwerk selbst zu sammeln kann außerdem zu einem schönen Ritual werden und dabei helfen, sich stärker mit der Natur zu verbinden.

Die gesammelten Werke räuchere ich dann mit einem Holz-Räucher-Stövchen* oder mit Räucherkohle in einer feuerfesten Räucherschale* mit Sand (du brauchst keinen “speziellen” Räuchersand, es reicht Sand aus dem Sandkasten).

Neben Kräutern & Harzen kannst du auch Räucherkegel, Räucherstäbchen oder Räucherbündel nutzen. In meinem Räucher-Guide erhältst du Anleitungen zum Räuchern, sowie Rezepte um z.B. dein Räucherwerk selber zu machen.

Passende Kräuter & Harze für die Rauhnächte
Die hier gemachten Angaben haben einen rein symbolischen Charakter und dienen nicht als Anleitung zur Therapie oder Diagnose.

Für Glück: Zur Reinigung: Für Schutz & Abwehr: Zum Orakeln: Zur Meditation: Für Kraft & Erkenntnis : Für Harmonie & Liebe: Für den Übergang:

Besondere Buchempfehlungen*

1 Kommentar

  • Bin nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen, aber freu mich schon bei den nächsten Rauhnächten das eine oder andere auszuprobiern!

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