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Rauhnächte Themen und Fragen zur Selbstreflexion

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Alle auf dieser Seite enthaltenen Empfehlungen und Hilfsansätze stellen keine Heilbehandlung, kein Heilversprechen und auch keine Diagnose dar. Sie ersetzen keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Alle Aussagen und Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und meinem aktuellen Wissensstand. Meine subjektiven Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit. Schau, was du für dich mitnehmen kannst, lass dich inspirieren und geh deinen eigenen Weg. Beachte in Bezug auf Meditationen & Yoga bitte auch die Risiken und Nebenwirkungen.

Die 12 Rauhnächte gelten als besonders magisch, heilsam und kraftvoll. 

Jede Rauhnacht ist einem Monat des neuen Jahres gewidmet und hat ein bestimmtes Thema. Es geht darum, Altes loszulassen, zu bereinigen, sich bewusst zu werden, zu reflektieren und auf der anderen Seite neu auszurichten, Kraft zu schöpfen und zu manifestieren.

Im Folgenden findest Du für jede Rauhnacht und somit für jeden Monat des neuen Jahres ein wenig zum Thema der jeweiligen Nacht, sowie Fragen zur Selbstreflexion und Ideen für ein passendes Ritual in dieser Nacht.

Suchst du noch einen Begleiter für deine Rauhnächte? Das “Mein Rauhnächte Journal*” begleitet dich mit über stimmigen 60 Fragen zur Reflexion, Ritualideen und ausreichend Platz, um deine Erlebnisse und Erkenntnisse in jeder Nacht auf mehreren Seiten festzuhalten.

Weiterführende Artikel:

Rauhnächte Themen & Fragen

Im November 2020 habe ich mein Buch “Mein Rauhnächte Journal*” veröffentlicht. Es bietet ausreichend Platz, um deine persönlichen Erlebnisse & Erkenntnisse für jede einzelne Rauhnacht auf mehreren Seiten festzuhalten (wie Träume, Begegnungen, Symbole, Antworten auf Fragen wie z.B. “Wofür lebst du?, Was treibt dich an?” oder “Mit welchen drei Personen möchtest du im kommenden Jahr mehr Zeit verbringen?”).

Auf über 100 Seiten erwarten dich stimmige Ideen, Rituale und Fragen rund um die Themen der 12 Rauhnächte, die dich dabei unterstützen sollen, die Zeit zur inneren Einkehr, Reflexion und neuen Ausrichtung auf das kommende Jahr zu nutzen.

Am Ende entsteht dein ganz persönliches Erinnerungsbuch, dessen Magie dich durch das kommende Jahr begleiten wird.

In diesem Artikel findest du thematische Ergänzungen (in Form von Fragen, Ideen und Hintergrundwissen z.B. zu “Schlüsseltagen”) zu meinem Journal. 

Die 1. Rauhnacht findet in der Nacht vom 24.12. auf den 25.12. statt und steht symbolisch für den Monat Januar.  Du kannst den gesamten 25.12. für deine Themen, Beobachtungen und Rituale nutzen.

Hast du für Ordnung gesorgt, alles aufgeräumt, entrümpelt und alle Arbeiten abgeschlossen? Falls nicht kann das die erste wichtige Handlung an diesem Tag für dich sein, weil Unordnung im Außen auch für Unordnung im Innen sorgt und Chaos anzieht. Das Chaos im Außen verhindert klare Gedanken und eine fokussierte Ausrichtung.

Thematisch geht es um die Basis, die Grundlagen und den Frieden, den du schaffen kannst (den gleichzeitig aber auch ganz generell ein Neuanfang bringen kann).

Fragen zur Selbstreflexion für die 1. Rauhnacht:

  • was bringt dein Fundament aus dem Gleichgewicht?
  • Worauf fußt deine Basis?
  • Welche Samen kannst und willst du für deine Zukunft säen?
  • Herrscht Frieden mit deiner Familie?
  • Was bringt dich aus dem Gleichgewicht?

Ritualidee speziell für die 1. Rauhnacht:

  • zünde eine Kerze für den Frieden und das Licht im neuen Jahr an

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 2. Rauhnacht findet in der Nacht vom 25.12. auf den 26.12. statt und steht symbolisch für den Monat Februar. Du kannst den gesamten 26.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Thematisch geht es um die Stille in dir. 

Fragen zur Selbstreflexion für die 2. Rauhnacht:

  • Was möchte tief in dir aufgelöst werden?
  • Was liegt hinter all dem Lärm verborgen (z.B. in Bezug auf deine “lauten” Gedanken)
  • Was in dir darf wachsen?
  • Welche tief verborgenen Wünsche hast du?

Ritualidee speziell für die erste Rauhnacht:

  • sei still 
  • schau genauer hin

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 3. Rauhnacht findet in der Nacht vom 26.12. auf den 27.12. statt und steht symbolisch für den Monat März. Du kannst den gesamten 27.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Thematisch geht es um dein offenes Herz und die Wunder, die du so vollbringen UND sehen kannst.

Fragen zur Selbstreflexion für die 3. Rauhnacht:

  • Wie fühlt sich dein Herz an? Kannst du es spüren? Vielleicht sogar hören? Dich mit ihm verbinden?
  • Was bereitet dir Freude?
  • Wer oder was hält dich davon ab, deinen Herzenswunsch zu leben?
  • Welche Menschen erfüllen dein Herz mit Freude?

Ritualidee speziell für die 3. Rauhnacht:

  • übe dich heute in Dankbarkeit

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 4. Rauhnacht findet in der Nacht vom 27.12. auf den 28.12. statt und steht symbolisch für den Monat April. Du kannst den gesamten 28.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Heute ist außerdem ein Schlüsseltag, an dem du negative Energie beispielsweise durch kleine Opfergeschenke ausgleichen können sollst. Mehr zu den Opfergaben liest du in meinem Artikel “Welche Rituale zu den Rauhnächten?“.

Thematisch steht an diesem Tag die (energetische) Reinigung und die Auflösung im Fokus. Für all das, was dich im Jetzt und in der Zukunft daran hindert, aufzubrechen und dich zu verändern. Das Alte darf nun losgelassen werden, damit Neues wachsen kann.

Fragen zur Selbstreflexion für die 4. Rauhnacht:

  • Was möchtest du jetzt sofort loslassen?
  • Was möchtest du verändern?
  • Welche Glaubenssätze, Muster, Strukturen und Ausreden dienen dir nicht mehr und dürfen gehen?
  • Was kannst du dafür tun, auch alles andere, das dir nicht mehr dient, loslassen zu können? 
  • Wohin möchtest du deinen Fokus in Zukunft richten?

Ritualidee speziell für die 4. Rauhnacht:

  • räuchere deine Räume mit reinigendem Räucherwerk aus, um Altes loszulassen. Trage dabei am besten weiße Kleidung oder gleich besser gar nichts 😉 So können die negativen Energien nicht an deiner Kleidung anhaften. (passendes Räucherwerk findest du hier)
  • Wenn du bisher nicht entrümpelt hast: TU ES HEUTE! Befreie dich von altem Ballast

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 5. Rauhnacht findet in der Nacht vom 28.12. auf den 29.12. statt und steht symbolisch für den Monat Mai. Du kannst den gesamten 29.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Der 29.12. steht thematisch im Fokus der Selbstannahme und (Selbst)Freundschaft. 

Fragen zur Selbstreflexion für die 5. Rauhnacht:

  • Wo bist du zu streng zu dir?
  • Bei wem könntest du dich mal wieder melden?
  • Gibt es eine (vergangene) Freundschaft, die dich immer noch belastet? Was brauchst du hier, um loslassen und vergeben zu können?

Ritualidee speziell für die 5. Rauhnacht:

  • schreibe auf, was du an dir magst

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 6. Rauhnacht findet in der Nacht vom 29.12. auf den 30.12. statt und steht symbolisch für den Monat Juni. Du kannst den gesamten 30.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Zur 6. Rauhnacht geht es um die Selbstfürsorge. Nutze die heilende Kraft der Rauhnächte und mache dir ein Geschenk. Selbstfürsorge meint auch Vergebung.

Fragen zur Selbstreflexion für die 6. Rauhnacht:

  • Wann hast du dir das letzte Mal etwas Gutes getan?
  • Nimmst du dich selbst genug wichtig und ernst?
  • Gibt es noch etwas zu bereinigen? Etwas Ungeklärtes? Ein Streit? Eine Entschuldigung? Ein Danke? Kümmere dich darum
  • Gibt es noch etwas zu beenden oder zu vergeben? Dir oder anderen?

Ritualidee speziell für die 6. Rauhnacht:

  • mache eine Meditation zum Thema Vergebung oder Selbstfürsorge

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 7. Rauhnacht findet in der Nacht vom 30.12. auf den 31.12. statt und steht symbolisch für den Monat Juli. Du kannst den gesamten 31.12. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Zur 7. Rauhnacht kurz vor dem Jahreswechsel geht es um das Loslassen, Vorbereitungen für das neue Jahr und deinen zukünftigen Weg. Räume den Weg frei für das, was kommt.

Fragen zur Selbstreflexion für die 7. Rauhnacht:

  • Was wünschst du dir?
  • Was willst du verändern?
  • Welche Ziele und Visionen hast du?
  • Was kannst du dafür tun, dass das neue Jahr gut für dich wird?
  • Wie kannst du dein Leben feiern?

Ritualidee speziell für die 7. Rauhnacht:

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 8. Rauhnacht findet in der Nacht vom 31.12. auf den 01.01. statt und steht symbolisch für den Monat August. Du kannst den gesamten 01.01. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Es geht um den Beginn des neuen Jahres, deine neue Ausrichtung und die Entscheidungen, die du triffst und die deinen zukünftigen Weg gestalten werden.

Fragen zur Selbstreflexion für die 8. Rauhnacht:

  • Wo spürst du den Neubeginn? 
  • Wie kannst du das neue Jahr segnen?

Ritualidee speziell für die 8. Rauhnacht:

Ich wünsche dir einen tollen Übergang in das neue Jahr!

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 9. Rauhnacht findet in der Nacht vom 01.01. auf den 02.01. statt und steht symbolisch für den Monat September. Du kannst den gesamten 02.01. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Es geht um den Begin

Du kommst so langsam im neuen Jahr an und die Energien werden wieder hoch gefahren. Das alte Jahr ist gerade beendet und das neue steht in den Startlöchern. 

Zur 9. Rauhnacht geht es darum, genau jetzt die eigenen Kräfte zu nutzen, das innere Licht zum strahlen zu bringen und ihm zu folgen. 

Fragen zur Selbstreflexion für die 9. Rauhnacht:

  • Wie kannst du dich mit deinem inneren Strahlen verbinden?
  • Wer bringt Licht in dein Leben?

Ritualidee speziell für die 9. Rauhnacht:

  • mache eine Meditation für dein Kronenchakra und/oder eine Lichtmeditation

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 10. Rauhnacht findet in der Nacht vom 02.01. auf den 03.01. statt und steht symbolisch für den Monat Oktober. Du kannst den gesamten 03.01. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Es geht um den Begin

In Rauhnacht 10 geht es nun darum, Klarheit und Sinnhaftigkeit im Leben zu finden und deine Vision für das neue Jahr ganz klar zu verdeutlichen.

Fragen zur Selbstreflexion für die 10. Rauhnacht:

  • Was möchtest du im neuen Jahr tun?
  • Wo willst du hin?

Ritualidee speziell für die 10. Rauhnacht:

  • mache eine Meditation zur Visionssuche

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 11. Rauhnacht findet in der Nacht vom 03.01. auf den 04.01. statt und steht symbolisch für den Monat November. Du kannst den gesamten 04.01. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Es geht um den Begin

Der November ist der Monat des Abschieds und so geht es auch in Rauhnacht 10 genau darum. Abschied bedeutet immer auch Neuanfang. Wenn etwas geht, wird Platz für Neues geschaffen.

Fragen zur Selbstreflexion für die 11. Rauhnacht:

  • Wohin fließt deine Energie?
  • Was denkst du über Abschiede?
  • Bist du dir deiner Vergänglichkeit bewusst? Was bedeutet dieses Bewusstsein für dein Leben?
  • Wie (oder was) würdest du (in) dein(em) Leben verändern, wenn du wüsstest, dass du bald Abschied nehmen müsstest?

Ritualidee speziell für die 11. Rauhnacht:

  • überlege dir, wen oder was du verabschieden möchtest und was stattdessen den Platz einnehmen darf

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die 12. und letzte Rauhnacht findet in der Nacht vom 04.01. auf den 05.01. statt und steht symbolisch für den Monat Dezember. Du kannst den gesamten 05.01. für deine Beobachtungen, Themen und Rituale nutzen.

Es geht um den Begin

Zur letzten Rauhnacht fließt alles zusammen und wird zum großen Ganzen manifestiert. Heute werden alle limitierenden Gedanken und Fesseln endgültig gesprengt.

Wie schon am 28.12. zur 4. Rauhnacht ist auch heute eine sogenannte “Schlüsselnacht”, an der du Negatives auflösen/bereinigen kannst.

Fragen zur Selbstreflexion für die 12. Rauhnacht:

  • Was kannst du für dich mitnehmen?
  • Wo braucht es noch etwas mehr Aufmerksamkeit?
  • Wie ist es dir ergangen? 
  • Was hast du gelernt? 

Ritualidee speziell für die 12. Rauhnacht:

  • meditiere zum Thema “Fülle” (Google: “Meditation Fülle”)

Notiere dir außerdem deine Erkenntnisse, Gedanken, Träume und alles, was dir sonst wichtig ist (z.B. im “Mein Rauhnächte Journal*”). Wenn du das Wunschritual machst (lies hier mehr dazu) vergiss nicht, einen der Wünsche zu verbrennen.

Die Rauhnächte sind vorbei. Die Nacht (der Wunder) vom 05.01. auf den 06.01. zum Dreikönigstag zählt nicht mehr dazu und ist doch wunderbar, um einen Abschluss zu finden. 

Wenn du das Wunschritual (hier mehr dazu) gemacht hast, dann entfalte heute feierlich deinen letzten Wunsch. Das ist der Wunsch, der zu deiner Aufgabe gehört und den du dir erfüllen kannst. Deine Möglichkeit, für dich zu sorgen. 

Nutze den Abend/die Nacht um die Rauhnächte abzuschließen und zu reflektieren.

Fragen zur Selbstreflexion für die Nacht der Wunder:

Lies dir deine Aufzeichnungen noch einmal durch: 

  • Gibt es ein Thema, das in den Rauhnächten und deinen Aufzeichnungen immer wieder aufkam? Was sagt dir das?
  • Was hast du gelernt?
  • Was konntest du loslassen?
  • Welche Entscheidungen hast du getroffen?
  • Wie fühlst du dich?
  • Ist etwas Besonderes passiert?
  • Was wird dir besonders in Erinnerung bleiben?

Ideen für dein Ritual der Nacht der Wunder:

  • nimm dir Zeit, deine Aufzeichnungen durchzugehen und wichtige Dinge zu markieren oder nochmal extra heraus zu schreiben
  • fasse deine Gedanken zu den vergangenen Rauhnächten in maximal ein bis zwei Sätzen zusammen
  • gibt es ein Wort, eine Farbe, ein Tier, eine Pflanze oder einen Duft, die/der dich an die Rauhnächte erinnert? Vielleicht besorgst du dir etwas, das dich an deine Vision(en) erinnert und dich auf deinem Weg bestärkt (z.B. ein Foto des Tiers, die Pflanze zum Räuchern oder ggf. sogar für einen Tee o.ä. wenn sie nicht giftig ist, ein Armband oder eine Kerze mit der Farbe an die du denkst usw.)

Ich wünsche dir, dass dich der Zauber der Rauhnächte durch das neue Jahr begleitet. Nimm dir auch in Zukunft immer mal wieder Zeit, zum meditieren, um inne zu halten, zu reflektieren und das ein oder andere Ritual durchzuführen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Neumondritual zur Manifestation oder einem Vollmondritual zum Loslassen?

Besondere Buchempfehlungen*

Quellen:
– Sigrid Früh: Rauhnächte. Märchen, Brauchtum, Aberglaube*, Verlag Stendel, Waiblingen 1998
– Elfie Courtenay: Rauhnächte: Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren: Alte Bräuche und magische Rituale für sich entdecken*, HEYNE Verlag, München 2013
– Vera Griebert-Schröder und Franziska Müritz: Die Rauhnächte als Quelle der Ruhe und Kraft – Der praktische Begleiter für mehr Energie im neuen Jahr*, Irisiana Oktober 2014
– Reinhardt Stiehle: Das Rätsel der Rauhnächte*, Chiron Verlag, Tübingen 2011
– Nadine Stegelmeier: Rauhnächte: Die schönsten Rituale*, camino, 2018
– Sandra Waldermann-Scherhak: Rauhnacht-Rituale für Frauen: Eine spirituelle Bewusstseinsreise durch die zwölf Nächte*, Darmstadt 2017
– Alexa Szeli: Der alte Pfad und die Rauhnächte*, 2019
– Emil Bock: Der Kreis der Jahresfeste*, Stuttgart 1978

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