Rauhnächte Anleitung & Inspiration für Anfänger und Neugierige

Der große Rauhnächte-Guide

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Dieser Artikel basiert auf meinem aktuellen Erfahrungsschatz und Wissensstand. Meine subjektiven Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit. Schau, was du für dich mitnehmen kannst, lass dich inspirieren und geh deinen eigenen Weg.

Auf dieser Seite finden Anfänger und Neugierige Inspirationen und Anleitungen, um die Rauhnächte intensiv zu verleben und ihre Kraft zur Innenschau zu nutzen.

Neben Anregungen für Vorbereitungen und Rituale, um tiefer in den Zauber dieser magischen Zeit einzutauchen, gibt es auch Fragen zur Selbstreflexion, sowie Informationen zu passenden Kräutern zum Räuchern und Edelsteinen als kraftvolle Begleitung.

Häufig sehnen wir uns im hektischen Alltag danach, unsere Wurzeln zu finden, im Einklang mit der Natur zu leben und den (tieferen) Sinn des Lebens zu erkennen. Die Rauhnächte können uns auf diesem Weg unterstützen.

Meine Anregungen sollen dir dabei helfen, bewusster zu genießen, zu reflektieren und mehr Wesentlichkeit in dein Leben bringen

Was sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte sind eine besondere und magische Zeit, voll von Legenden, Märchen und Mythen. Der Schleier zwischen unserer „menschlichen Welt” und der „geistigen Welt” soll besonders dünn sein. Der perfekte Zeitpunkt für Orakel, Magie, Wünsche & spirituelle Bräuche.

Es ist aber vor allem auch eine Zeit des Rückzugs, der Reflexion und Besinnung, um sich von den Spuren des Alltags zu erholen, Revue passieren zu lassen und für das kommende Jahr neu auszurichten.

“Die Zeit zwischen den Jahren” hat ihren Ursprung in der keltischen Mythologie. Damals wurden zur Zeitberechnnung sowohl das Mondjahr, als auch das Sonnenjahr berücksichtigt. Während ein Mondjahr aus 354 Tagen bestand (zurückzuführen auf einen Mondzyklus mit 29,5 Tagen), hatte ein Sonnenjahr (beginnend und endend mit der Wintersonnenwende) 365 Tage. Daraus ergab sich eine Differenz von 11 Tagen (mit 12 Nächten).

Wann beginnen die Rauhnächte?

Es gibt verschiedene Ansichten und Zählweisen, wann die Rauhnächte beginnen. Am verbreitetsten ist die Annahme, dass die Rauhnächte um Mitternacht an Heilig Abend beginnen. Die erste Rauhnacht findet also in der Nacht zum 25.12. statt und die letzte Rauhnacht zu Mitternacht des 05.01.

Jede Nacht steht symbolisch für einen Monat im neuen Jahr (25.12. für Januar, 26.12. für Februar, 27.12. für März usw.) und kann einem bestimmten Lebensthema gewidmet werden.

Welche Vorbereitungen kann ich für die Rauhnächte treffen?

Die 12 Rauhnächte sind eine Zeit des Rückzugs, der Reflexion und Besinnung. Symbolisch soll hier der Übergang vom Chaos in die Ordnung stattfinden. In überlieferten Bräuchen ist häufig davon zu lesen, dass es wichtig war, alle Arbeiten (auch im Haushalt), Probleme und generell alles Angefangene bis zur Wintersonnenwende erledigt/gelöst und abzuschließen.

Welche Vorkehrungen und Vorbereitungen du treffen solltest erfährst du hier:

Was sollte ich zu den Rauhnächten nicht tun?

Die Rauhnächte sind mit vielen “Verboten” und Aberglaube verbunden. Ich finde manches davon inspirierend und lohnenswert auszuprobieren, anderes passt (für mich) gar nicht. Schau einfach, wie es für dich ist und worauf du Lust hast oder woran du glauben möchtest. Was man im Detail vermeiden sollte und was Unglück bringen soll, erfährst du hier:

Was bringt zu den Rauhnächten Glück?

Die Rauhnächte sind die perfekte Zeit, um zu orakeln, sich auf sich selbst zu besinnen, zu reflektieren und auf das neue Jahr vorzubereiten. Auch dazu, was in dieser Zeit besonders viel Glück verspricht, gibt es viele Mythen. Welche genau liest du hier:

Welche Themen haben die Rauhnächte?

Jede Rauhnacht steht symbolisch nicht nur für einen Monat im neuen Jahr (1. Rauhnacht für Januar, 2. Rauhnacht für Februar usw.), sondern ihre Energien sind auch einem bestimmten Thema gewidmet.

Anregungen für die Themen jeder Rauhnacht, sowie Fragen zur Selbstreflexion zu den Rauhnächten findest du hier:

Welche Rituale passen zu den Rauhnächten?

Bei Ritualen geht es nicht darum, wie oft befürchtet, nackig ums Feuer zu tanzen, zu schreien und irgendwie verrückt aus der Haut zu fahren.

Gerade in einer von Vernunft geprägten Gesellschaft ist es allerdings kein leichtes Unterfangen, die Vorurteile über Bord zu werfen. Jahrhunderte alte Mythologie, mit (vermeintlich) überholten Ansichten, Ängsten und Glaubensmustern scheint hier verloren und fehl am Platz. So ein Hokus Pokus!

Wenn wir aber genauer hinsehen, dann bemerken wir, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Orakeln ist “totaler Humbuk”, aber das Wachsgießen (früher Bleigießen) für einen Blick in die Zukunft zum neuen Jahr gehört dann doch dazu. Wir glauben nicht an die Vertreibung böser Geister, machen zu Silvester aber dennoch genauso viel (wenn nicht sogar noch mehr) Lärm wie damals. Räuchern erscheint uns seltsam esoterisch, der Weihrauch in der Kirche gehört aber dazu 😉

Rituale sind eine feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt und können außerdem Inspiration und Kraft für eigene Lebenssituationen spenden.

Es gibt kein Muss, nichts zu erfüllen oder richtig/falsch zu machen. Das einzige, das wirklich wichtig ist, ist dass es sich für dich gut anfühlt.

Welche Rituale zu den Rauhnächten passen erfährst du hier:

Was zu den Rauhnächten räuchern?

Einer verbreiteter Brauch ist das Räuchern von Kräutern und Harzen in den Rauhnächten. Um das eigene Zuhause, sowie Mensch & Tier vor Unheil zu schützen, werden Pflanzen und Harze verräuchert und in allen Räumen verteilt. 

Zu den Rauhnächten soll die Heil- und Schutzwirkung der Pflanzen und Harze besonders stark sein.

Bereits das Sammeln heimischer Kräuter und Harze ist ein Ritual, das sich wunderbar in die Rauhnächte-Praxis einbinden lässt und zudem dazu führt, dass du dich mit der Natur verbindest, etwas für dich tust, kreativ bist und zur Ruhe kommst.

Im folgenden findest du einige Ideen für passende Kräuter und Harze für die Rauhnächte, vieles davon ist heimisch und kann selbst gesammelt werden:

Welche Edelsteine passen zu den Rauhnächten?

Zu den Rauhnächten soll auch die Heil- und Schutzwirkung der Edelsteine besonders stark sein.

Im folgenden findest du einige Ideen für passende Edelsteine für die Rauhnächte, sowie Hinweise zur Nutzung und Wirkung selbiger:

Besondere Buchempfehlungen*

Quellen:
– Sigrid Früh: Rauhnächte. Märchen, Brauchtum, Aberglaube*, Verlag Stendel, Waiblingen 1998
– Elfie Courtenay: Rauhnächte: Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren: Alte Bräuche und magische Rituale für sich entdecken*, HEYNE Verlag, München 2013
– Vera Griebert-Schröder und Franziska Müritz: Die Rauhnächte als Quelle der Ruhe und Kraft – Der praktische Begleiter für mehr Energie im neuen Jahr*, Irisiana Oktober 2014
– Reinhardt Stiehle: Das Rätsel der Rauhnächte*, Chiron Verlag, Tübingen 2011
– Nadine Stegelmeier: Rauhnächte: Die schönsten Rituale*, camino, 2018
– Sandra Waldermann-Scherhak: Rauhnacht-Rituale für Frauen: Eine spirituelle Bewusstseinsreise durch die zwölf Nächte*, Darmstadt 2017
– Alexa Szeli: Der alte Pfad und die Rauhnächte*, 2019
– Emil Bock: Der Kreis der Jahresfeste*, Stuttgart 1978

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