Rauhnächte

Rauhnächte: Meine Vorbereitungen

Rauhnächte und Jahreswechsel meine Vorbereitungen - Inspiration für die Zeit zwischen den Jahren im Rauhnächte Guide
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Für mehr Achtsamkeit: Die Ausführungen auf dieser Seite stellen keine Heilbehandlung, kein Heilversprechen und keine Diagnose dar. Sie ersetzen keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Sie basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und meinem aktuellen Wissensstand und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit.


Die 12 Rauhnächte (Was sind die Rauhnächte?) sind eine Zeit des Rückzugs, der Reflexion und Besinnung. Symbolisch soll hier der Übergang vom Chaos in die Ordnung stattfinden – Innen wie auch Außen. In diesem Artikel erzähle ich dir, wie und warum ich mich auf die Rauhnächte und den Jahreswechsel vorbereite.





Dein Begleiter für die Rauhnächte

Das “Mein Rauhnächte Journal” ist ein Tagebuch zum Ausfüllen, mit dem du die Zeit zwischen den Jahren ganz für dich nutzen kannst, um Klarheit über deinen zukünftigen Weg zu finden und Geschehenes zu reflektieren. Auf über 100 Seiten erwarten dich stimmige Ideen, Rituale und mehr als 60 Fragen zur Selbstreflexion in den Rauhnächten.

Das Rauhnächte Journal unterstützt dich dabei, mit dem abzuschließen, was war, wieder mehr zu dir zu finden und dich für das kommende Jahr neu auszurichten.

Dazu bietet es ausreichend Platz, um persönliche Erlebnisse & Erkenntnisse für jede Rauhnacht festzuhalten. Am Ende entsteht ein ganz persönliches Erinnerungsbuch, dessen Erkenntnisse dich durch das kommende Jahr begleiten werden.

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Die Zeit der Rauhnächte ist mit viel Aberglaube verbunden. Deshalb finden sich nicht nur in alten Überlieferungen, sondern auch in neuen Ausarbeitungen immer wieder Hinweise darauf, was zu den Rauhnächten zu vermeiden ist, um Unheil abzuwenden. So sollen die folgenden Handlungen in den Rauhnächten Unglück und Tod anziehen: waschen, ausmisten, fegen, putzen, Haare oder Fingernägel schneiden, Türen knallen, Gegenstände verrücken usw.

Für mich stehen solche “Schreckensszenarien” im krassen Gegensatz zur Magie der Rauhnächte. Sie machen mir Angst und entsprechen nicht meinen Überzeugungen und meinem Glauben. Dennoch kann ich ihnen etwas abgewinnen: Inspiration, um die Zeit zwischen den Jahren WIRKLICH für mich zu nutzen.

Die Rauhnächte sind für mich eine besondere Form des Jahresausklangs. Ich nehme mir eine bewusste Auszeit vom Alltag, lasse mein Jahr Revue passieren, trenne mich gedanklich von Belastungen und richte mich für das kommende Jahr neu aus. In dieser Zeit Sorge ich für mich und beschäftige mich tiefer mit meinen Ängsten, Problemen, Visionen und Zielen.

Um den Fokus in dieser Zeit voll und ganz auf mich richten zu können, nutze ich die Wochen vor den Rauhnächten für einige Vorbereitungen. Bis zur Wintersonnenwende am 21.12. treffe ich die folgenden Vorbereitungen:

1. Ausmisten & Ordnen

Zum Ende des Jahres gehe ich ein letztes Mal alle Schränke durch (hier mehr dazu lesen). Ich schaue, was mich in diesem Jahr glücklich gemacht hat und was ich regelmäßig genutzt habe. Alles andere fliegt für gewöhnlich raus.

Nachdem ich alles aussortiert habe, ordne ich die Schränke neu. Das Ausmisten und neu ordnen ist für mich sehr befreiend.

2. Winterputz

Der Winterputz war schon zu Zeiten, in denen die Rauhnächte mir unbekannt waren, ein fester Bestandteil meiner Vorbereitungen zum Jahreswechsel. Ich finde es erfrischend und befreiend, einige Wochen vorher noch mal alles blitzeblank zu putzen, um frisch ins neue Jahr starten zu können.

Dabei beschränke ich den Winterputz nicht nur auf meine Wohnung, sondern auch auf mein Inneres. Ich versuche mir so oft wie möglich Zeit zu nehmen, um zu tanzen und zu atmen (ich mag die dynamische Meditation von Osho und Quantum Light Breath von Jeru Kabbal) – beides bringt mich mit mir und meinen Gefühlen in Verbindung, sodass ich mich im Anschluss wie “frisch geputzt” fühle 😉

3. Dinge abschließen

Ein weiterer Punkt, der mir sehr wichtig ist. Ich möchte bis zum 21.12. alles abgeschlossen haben, das ich im aktuellen Jahr begonnen habe und das noch auf meiner To-do Liste steht oder ständig in meinem Kopf herumschwirrt.

Dabei geht es mir nicht nur um unerledigte Aufgaben, sondern auch um Unausgesprochenes oder auf andere Art Unfertiges (z.B. Dinge die ich ausgeliehen und nicht zurückgegeben habe). Ich überlege meist schon einige Monate vorher, ob ich ein neues Projekt wirklich noch abschließen kann oder es auf das neue Jahr verlege.

4. Ein Hauch Aberglaube

Auch wenn der Grund der Vorbereitung ein anderer ist, so entspringt dieser Punkt dennoch dem Aberglauben: Bis zum 21.12. wird das letzte Mal Wäsche gewaschen.

Ich mache das nicht, weil ich Angst davor habe, dass es andernfalls Unglück bringt, sondern weil es eine Art von Arbeit ist, die ich für diese Zeit abgeschlossen haben möchte. Allerdings kollidiert dieses Vorhaben jedes Jahr mehr mit meinem Minimalismus. Denn ich habe z.B. nur drei Pullover und drei Langarm-Shirts – das kann für 17 Tage ohne Wäsche knapp werden. Häufig waschen wir deshalb spätestens zum neuen Jahr dann doch.


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