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Morgenrituale für Erwachsene – mehr Struktur und Achtsamkeit im Alltag

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Im Normalfall schenken wir unserem Morgen leider wenig Beachtung. Wir stellen den Wecker so lange weiter, wie es geht und hetzten uns danach ab. Schnell unter die Dusche, schnell fertig machen, schnell nen Kaffee runter kippen, schnell noch die Mails checken. So tragen wir den Stress durch den ganzen Tag hindurch. Dem eigenen Morgen durch Morgenrituale mehr Struktur  und Achtsamkeit zu verleihen wirkt wahre Wunder.

Seit ich mich Mitte 2018 dazu entschieden habe, mein Nebengewerbe zum Hauptgewerbe zu machen und dem typischen “9 to 5 Arbeitsalltag” den Rücken zu kehren, sind feste Strukturen im Alltag besonders wichtig geworden. Hieraus entwickelte ich mit der Zeit meine ganz persönliche Morgenroutine aus unterschiedlichen Morgenritualen für Erwachsene, die problemlos aber auch auf Kinder umgemünzt werden können.

Meine Ideen für Morgenrituale für Erwachsene sind Anregungen. Jeder Mensch und jeder Morgen ist ganz individuell, versucht Euch also nicht in mein Morgenritual zu pressen, sondern entwickelt Eure eigenen Rituale, die für Euch stimmig sind.

Morgenrituale für Erwachsene

Hilfreiches

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Meine Morgenroutine dauert mittlerweile rund 45 Minuten. Ich habe mich aber von Monat zu Monat gesteigert und mit 10 Minuten täglich angefangen.

Was könnte hilfreich sein?

  • Smartphone ausschalten und in ein anderes Zimmer legen
  • 0,5 Liter Wasser (oder Tee oder was Du halt magst)
  • ein Notizbuch
  • ein Stift (oder noch besser: viele bunte Stifte 🙂 )
  • wenn Du magst: schöne Musik
  • dran bleiben! Rituale in den Alltag zu etablieren kann Wochen, manchmal sogar Monate brauchen
  • schon abends den Morgen vorbereiten (z.B. Anziehsachen raus legen, Essen vorbereiten etc.), damit du weniger Stress hast

Was macht es noch angenehmer/leichter?

  • Handyfreie Zeit (während des Aufwachens bis zum Ende des Morgenrituals)
  • ein Sonnenaufgangwecker (z.B. der hier*,  geht aber auch mit Phillips Hue* und z.B dem Echo Dot*)
  • frische Luft
  • schöne Musik

Morgenritual Idee: Handy aus

Eine Sache, die absolut nahe liegt und gleichzeitig doch so schwer fällt. Meist schauen wir schon gleich morgens auf das Smartphone. Genau das NICHT zu tun, sorgt zumindest bei mir für ein viel besseres Gefühl UND mehr Zeit.

Morgenritual Idee: positive Gedanken & Dankbarkeit

Eine Sache, die jeder SOFORT in seinen Morgen integrieren kann. Statt zu denken “Och nee, schon wieder aufstehen.” oder “Ich hab heute so viel zu tun.”, startet Ihr mit einem positiven Gedanken in den Tag. Das kann etwas ganz nahe liegendes sein. Ein einfaches Lächeln begleitet von einem Gedanken wie: “Heute wird ein schöner Tag.“, aber auch etwas individuelleres wie: “Heute freue ich mich auf meine/n Kollegin/Kollegen xyz“.

Außerdem könnt Ihr schon am Morgen, wenn ihr noch im Bett liegt, Dankbarkeit üben. Dankbarkeit für einen neuen Morgen, für neue Chancen, neue Erfahrungen, für Gesundheit, die Familie, Freunde, Essen, ein gutes Gefühl (…). Intentionen lassen sich auch gut in einem Büchlein festhalten.

Morgenritual Idee: Meditation

Nutzt den Morgen, um eine kurze Meditation zu machen. Das hilft, Eure Intention und Euren Fokus zu stärken, aber auch, um langsam aber präsent in den Tag zu starten. Vielleicht gefällt dir die kostenlose, energievolle Morgen Meditation von Jennifer Witte* (unbezahlte Werbung) die du hier kostenfrei herunterladen kannst.

Morgenritual Idee: Trinken

Auch diese Idee könnt Ihr eigentlich sofort umsetzen. Unser Körper lechzt nach dem Schlafen nach Flüssigkeit. Auch unser Kreislauf freut sich, wenn wir beim Aufstehen auf der Bettkante sitzen bleiben und erst mal etwas trinken. In kleinen Schlücken, ganz bewusst. Zu Beginn schafft man meist nur ein paar Schlücke, mit der Zeit kann man sich steigern. Ich trinke morgens z.B. einen halben Liter Tee oder Ingwerwasser, noch bevor ich irgendwas anderes mache.

Morgenritual Idee: Mind Flow

Schnappt Euch ein schönes Notizbuch und einen Stift. Schreibt einfach auf, was Euch in den Sinn kommt. Das ist zu Beginn vielleicht “Mir fällt nichts ein” oder “Wie blöd ist der Scheiß denn?”. Vielleicht kritzelt ihr auch nur wütend auf dem Papier rum. Das ist egal. Alles darf sein. Schreibt alles auf was ihr denkt. Wir sind ja niemals gedankenlos, insofern kommt da in jedem Fall was bei rum, ich verspreche es Euch 🙂 Begrenzt das, was ihr schreibt, auf maximal drei Seiten. Hilfreich kann auch das beantworten einer speziellen Frage aus meinem Selbstfindungsbuch* sein.

Bei mir hat diese Art von Journaling dazu geführt, dass sich mein Kopf entspannt. Bedenken, aber auch Ideen und Visionen gibt man so an das Papier ab. Vielleicht nutzt ihr sie auch für Euer persönliches Abendritual 🙂

Morgenritual Idee: das Blaue vom Himmel wünschen

Nehmt Euch fünf Minuten Zeit, um Euch das Blaue vom Himmel zu wünschen. Was immer es auch ist, sei es noch so unrealistisch. Träumt, wünscht, visioniert wie eine sprudelnde Quelle. Wie früher, als ihr Kind wart. Stellt Euch vor, wie ihr den tollsten Tag Eures Lebens habt. Wie ihr z.B. selbstbewusst durchs Leben schreitet, alle Aufgaben meistert und absolut erfolgreich und erfüllt seid. Oder baut Euer Traumhaus/Luftschloss/… . Die Gedanken sind frei 🙂

Es bietet sich an, auch das einfach mal aufzuschreiben und sich 1 x pro Woche im Alltag die Zeit zu nehmen, um zu schauen und zu vergleichen. Welcher Wunsch taucht immer wieder auf? Was kann man dafür tun, ihn zu realisieren? Was steckt hinter den Träumen?

Morgenritual Idee: aktiver Start

Wann immer ich meinen Morgen aktiv mit Sport gestartet bin, tat es mir unwahrscheinlich gut. Anfänglich fiel es mir schwer, diese Routine zu etablieren, nach rund zwei Jahren hat es jetzt aber echt gut geklappt. Nehmt Euch also Zeit, um morgens aktiv zu sein, wenn es was für euch ist. Yoga, Trampolin springen, eine Runde joggen, Gymnastik oder vielleicht sogar schwimmen. Denkt nur daran, genug zu trinken.

Morgenritual Idee: achtsames Frühstück

Mein Lieblingsritual. Früher habe ich morgens nichts runter bekommen. Meist war mir schlecht und ich habe frühstens gegen 12 Uhr was gegessen. Mittlerweile kann ich mir einen Morgen ohne was zu essen nicht mehr vorstellen. Ich zelebriere und genieße das Frühstück, tue mir damit etwas Gutes. Es muss nichts spezielles sein, wichtig finde ich nur, dass wir uns nur auf das Essen konzentrieren und weder Handy noch Fernseher nebenbei laufen.

Morgenritual Idee: Inspirationskarte ziehen

Eine schöne Idee, die ich aber morgens irgendwie immer vergesse: eine Tageskarte ziehen und sich inspirieren lassen von dem, was den Tag über Thema sein könnte. Meine Lieblings Inspirations- und Tarotkarten findet ihr in diesem Artikel KLICK

Es gibt noch viele, viele weitere Möglichkeiten, wie man in den Tag starten kann. Für jetzt soll es das aber erst mal gewesen sein. Ich hoffe meine Anregungen helfen euch, das für euch perfekte Morgenritual zu entwickeln und auf lange Sicht entspannter in den Tag zu starten!

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