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Vollmond Ritual zum Loslassen und Fokussieren

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Dieser Artikel soll als Anregung dienen. Bitte seht es auch genau als das an. Es ist EINE von vielen Möglichkeiten, wie Ihr den Vollmond nutzen könnt und ein Ritual in Euren Alltag etablieren könnt. Alles ist erlaubt. Ihr habt keine Badewanne? Pupsegal. Geht duschen oder tanzt Euch frei, geht raus und schreit auf einem großen Feld, dreht Euch im Kreis, meditiert für eine halbe Stunde oder macht einfach nichts. Es ist völlig Euch überlassen.


Bis vor wenigen Jahren war mir der Mond immer fremd. Zwar hat er mich, wann immer ich ihn am Himmel entdeckte, in seinen Bann gezogen und fasziniert, mir die ein oder andere Nacht auch den Schlaf geraubt. Aber welche Energien im Spiel sind, wie mein Zyklus mit dem Mond zusammen hängt und wie verlässlich der Mond doch eigentlich den Takt angibt, das blieb immer im Verborgenen.

Erst als ich das erste Mal, eher zufällig, an einem Vollmondritual zu einer der Rauhnächte teilnahm, wurde mir diese Kraft und die Magie dahinter eindrucksvoll klar. Seit dem habe ich mich viel mit dem Mond, seiner Kraft und den Möglichkeiten, die Mondnächte für Rituale zu  nutzen beschäftigt. Ich liebe es!

In diesem Artikel zeige ich euch nun eine von vielen Möglichkeiten für ein Vollmond Ritual zum Loslassen und Fokussieren.

Was hat es mit dem Mond auf sich?

Der Mond folgt einem bestimmten Zyklus (nämlich etwa 29,5 Tage ). Bei Vollmond sehen wir die Tagseite des Mondes vollständig. Ein Vollmond sieht voll aus, weil Mond und Sonne sich gegenüber stehen, während die Erde dazwischen liegt. Die gesamte, der Erde zugewandte Mondhälfte, ist nun im Sonnenlicht. Bei Sonnenuntergang geht der Mond
auf und erst am nächsten Tag wieder bei Sonnenaufgang unter.

Der stärkste Vollmond ist bei einer Mondfinsternis zu sehen. Dies passiert, wenn der Mond besonders nah an der Verbindungslinie von Erde und Sonne ist. Die Erde wirft einen Schatten auf den Mond und verdunkelt ihn so.

Zu Vollmond wird das, was vom Mond eigentlich im Verborgenen bleibt, für eine Nacht voll erleuchtet. Für uns die beste Zeit, um uns einerseits bewusst über das zu freuen und wertzuschätzen, dem wir sonst nicht so viel Aufmerksamkeit schenken.
Und andererseits, das gehen zu lassen, das uns bisher am Hinsehen hinderte. Was nicht mehr für uns funktioniert, kann aufgegeben werden, um so neuen Raum zu schaffen.

Der Vollmond ist also eine super Zeit, um sich von Lasten zu befreien und zu “reinigen”. Das klingt alles immer sehr abstrakt, es ist vor allem aber eine symbolische, energetische und/oder seelische Reinigung gemeint.

Gut zu wissen:
Seit jeher wird das Datum für Ostern nach dem Vollmond bestimmt. Der Sonntag, der dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang folgt, ist Ostern.


Wozu sind Rituale gut?

Rituale eignen sich, um einen roten Faden und einen Anker in unseren Alltag zu bringen. Ein Freiraum, in dem wir uns bewusst die Zeit nehmen, uns einem bestimmten Thema zu widmen. Um zu träumen, Pläne zu schmieden, Bewusstsein für etwas zu schaffen, sich neu auszurichten und zu fokussieren, um etwas loszulassen oder zu verarbeiten.

Rituale kreieren eine Auszeit in unserem hektischen Alltag und werden so zu einem festen Ruhepol, durch den wir regelmäßig neue Kraft schöpfen können. Außerdem können Rituale helfen, wieder in Beziehung zu uns selbst, aber auch mit anderen zu kommen.
Vergesst dabei alle einschränkenden Vorstellungen und Vorurteile, die Ihr bis hierher rund um das Thema Rituale gesammelt habt. Jeder kreiert sein Ritual so, wie er es für richtig hält. Es gibt kein richtig oder falsch. Manch einer möchte nur nachdenken, ein anderer schreiben und wieder andere tanzen nackig im Kreis. Alles darf sein und ist richtig.


Die vier Elemente in Ritualen

In Ritualen können wir die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde als Unterstützung mit einbeziehen. Jeder von uns fühlt sich einem dieser Elemente besonders hingezogen. Oft sehnen wir uns nach einem Element, das uns in unseren Geburtshoroskopen fehlt; manchmal fühlen wir uns auch dem Element unseres Sternzeichens hingezogen. (Feuer: Widder, Löwe, Schütze; Erde: Stier, Jungfrau, Steinbock; Luft: Zwillinge, Waage, Wassermann; Wasser: Krebs, Skorpion, Fische).

Diese Anziehungskraft können wir in Ritualen nutzen, um sie so noch individueller zu gestalten.
Hier sind einige Anregungen:

  • Wenn Wasser dich ruft, nimm ein Bad bei Mondschein, fülle eine Schale mit Wasser oder geh zu
    einem Gewässer, um dort ein Ritual am Wasser durchzuführen.
  • Wenn das Feuer dich anzieht, hol dir eine Kerze oder eine feuerfeste Schale und nutze sie, um Dinge
    zu verbrennen und dich zu befreien.
  • Wenn die Luft dich anspricht, nutze Atemübungen, spiel mit dem Wind(hauch), nutze Federn und
    Windspiele.
  • Wenn es die Erde ist, nach der Du dich sehnst, nutze sie für ein Ritual. Pflanze etwas Neues, nutze
    Kräuter, Pflanzen und (Edel-)Steine zur Unterstützung deines Rituals.

Was brauche ich für mein Ritual?

Kurz und knapp: alles was Dir gut tut und dabei hilft, loszulassen und Neues in dein Leben einzuladen. Wie
oben schon erwähnt, ist das hier dein Ritual. Dementsprechend bestimmst Du ganz alleine, was genau Du
benötigst. Ich gebe Dir aber ein paar Anregungen mit auf den Weg, die Dir bei der Entwicklung deines eigenen
Rituals (durch meine Ritual-Idee) hilfreich sein könnten:

  • zur Einstimmung eine heiße Dusche / ein warmes Bad
  • schöne Musik
  • ein Talisman
  • Edelsteine (du kannst sie z.B. hier* oder hier* kaufen)
  • Kerze(n)
  • Papier und Stift
  • Räucherwerk* deiner Wahl (unten folgen ein paar Anregungen)
  • ätherische Öle und ggf. Badesalz
  • ein Glas klares Wasser
  • Tarotkarten / Orakelkarten / Inspirationskarten (hier findest du meine Favoriten)

Mondschein Bad

Unser Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, so sind wir natürlich der Gezeitenenergie des Mondes ausgesetzt, genau wie das Meer. Dies kann dazu führen, dass Energie gewissermaßen “nach oben” gezogen wird, wodurch wir uns verwirrt, unsicher und ängstlich fühlen. Die Energie bewusst aus den oberen Schichten unserer Körpers “nach unten” zu drücken, kann dabei helfen, hier wieder etwas Ruhe hinein zu bringen.

Das Baden mit Salzen und ätherischen Ölen reinigt und “entgiftet” den Körper, wodurch die Wirkung
verstärkt wird. Du kannst z.B. Totes Meer Badesalz* oder Magnesiumflocken*, ätherische Öle und eine Kerze nutzen.

  • Lasse genügend Wasser in deine Badewanne.
  • Löse das Salz/die Magnesiumflocken in ca. 500 ml Wasser auf und gieße sie in die Wanne.
  • Füge ein paar Tropfen deines Lieblings-Öls hinzu (ätherisches Zitronenöl* hilft zB. negative Gedanken & Emotionen loszulassen, Pfefferminze* bringt Klarheit, Orange* oder Lavendel* ermöglichen das Loslassen). Für einen zusätzlichen Erdungseffekt kannst Du beim Verlassen der Badewanne einen Tropfen Öl auf jeden Fuß geben.
  • Zünde eine oder mehrere Kerzen an und mache das Licht aus.
  • Sinke in die Stille
  • Nutz die Zeit, um in der Stille zu versinken und die Klarheit, zu genießen. Lass Dich und deine Gedanken frei.

Vollmondritual zum Wünschen & Loslassen

Nach dem Bad sorge für eine gemütliche, störungsfreie Atmosphäre. Wenn es für Dich stimmig ist, kannst Du den Raum erst mal mit einer Kräutermischung oder mit Klang (z.B. mit einer Koshi*) reinigen.

Komm im Hier und Jetzt an. Spüre den Boden unter deinen Füßen. Atme ein paar mal bewusst tief ein und aus. Freue Dich auf deine Auszeit.

Nimm Stift und Papier zur Hand und schreibe alles auf, was du dir wünschst (in der Gegenwart, so als würdest Du es schon längst haben) und mache deutlich, dass Du bereit bist, alles Negative los zu lassen. Notiere auf ein anderes Blatt Papier, was Du loslassen willst. Was hindert Dich daran, deine Träume zu leben, zu sein wer Du bist ?

Wenn Du fertig bist, hol ein Glas klares Wasser und stelle es ins Mondlicht (z.B. auf die Fensterbank). Es bleibt dort für den gesamten Mondzyklus stehen. Wenn Du magst, kannst Du jeden Morgen einen Schluck deines persönlichen “Mondwassers” trinken und daraus ein weiteres Ritual zaubern. Nutze den Morgen, um dankbar zu sein und stell dir vor, wie dein Leben aussieht, wenn all deine Wünsche wahr sind. Spüre, wie es dein Herz erfüllt. Lächle und sei dankbar für den neuen Tag und die neuen Möglichkeiten.

Leg gern auch den ein oder anderen Edelstein dazu. Die Edelsteine werden durch die Energie des Vollmonds wieder “aufgeladen” und können Dich unterstützen.
Sage nun laut, was Du los lassen möchtest. Nimm mehrere tiefe Atemzüge und stell Dir vor, dass mit jedem Einatmen alle Wünsche in Dich fließen. Und lasse mit jedem Ausatmen los, was Dir nicht dient. Die negativen Energien gibst Du, durch deine Füße, an die Erde ab.

Falte das Papier mit den Dingen, die Du loslassen möchtest, lege es in eine feuerfeste Schüssel, und verbrenne es. Sieh dabei zu und wirf die Asche im Anschluss in die (Blumen-)Erde. Wenn Du magst, kannst Du noch eine Inspirationskarte ziehen und diese als Reminder irgendwo in den Raum stellen.

Empfehlenswerte Bücher rund um das Thema Mond:

Ideen für ein Neumondritual findest du hier:

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