Selbstreflexion Soulspiration


Meine Morgenroutine und wie sie meinen Alltag positiv beeinflusst (würde ich mich an sie halten)

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Seit ich mich Anfang 2018 von meinem Teilzeit-Job getrennt habe und mich selbstständig gemacht habe, ist ein strukturierter Alltag für mich besonders wichtig geworden. Von Anfang an habe ich versucht darauf zu achten, den privaten und beruflichen Teil weitestgehend voneinander zu trennen. Insbesondere für morgens musste ich eine gewisse Routine inkl. neuer Rituale entwickeln, um meine Ziele erreichen zu können.

Nachdem meine Morgenroutine (inkl. Frühstück) bis 2015 noch ausschließlich aus “Kaffee & Kippen” bestand, hat sich das mittlerweile verändert. Wie hilfreich Morgenrituale für Erwachsene sind vergessen wir (oder zumindest ich) im Alltag oft.

Ehrlichkeit

Dieser Artikel soll bei niemandem Druck auslösen. Deshalb möchte ich ganz klar machen und betonen, dass das nichts ist, das in Stein gemeißelt ist. Man sagt immer, dass Routinen irgendwann normal werden, wenn man sie nur beibehält. Ich kann das nicht bestätigen. Stand jetzt (Nachtrag: Ende 2020, also bald zwei Jahre später) ist die Routine nicht normal geworden. Ich habe meine Routine ein gesamtes Jahr durchgezogen und doch musste ich mich oft dazu durchringen und schaffe es aktuell kaum noch, mich an das zu halten, von dem ich weiß, dass es mir SO GUT tut. Mein Traum wäre ja, dass ich, wie beim Zähneputzen, gar nicht mehr darüber nachdenke. Davon bin ich allerdings noch weit entfernt.

Ich schreibe diesen Artikel also nicht, um euch zu zeigen, wie super toll ich alles mache, sondern als Erinnerung für MICH. Und für alle, denen es ähnlich geht wie mir. Die wissen, wie gut ihnen eine Morgenroutine, etwas Bewegung und Achtsamkeit tun und die im Alltag dennoch oft anders handeln. Das ist okay so ?

Meine (gelegentliche) Morgenroutine 

Häufig gehe ich morgens von 06:30 Uhr bis 08:00 Uhr schwimmen, dann fällt hier alles andere weg (Nachtrag Ende 2020: Mimimi Corona. Mimimi ich vermisse das Schwimmen SCHMERZLICHST!).

05:30 Uhr Aufstehen
Jeden Morgen (und zwar Montags – Sonntags) geht um 06:00 Uhr im Schlafzimmer automatisch das Licht an (über eine Routine-Einstellung mit dem Echo-Dot bei Alexa*), wenig später weckt mich dann mein Mi 4 Band*.

Bevor ich aufstehe überlege ich, was ich heute gern machen möchte und horche in mich. Wie geht es mir? Worauf habe ich gerade Lust? Habe ich überhaupt Lust so früh aufzustehen? Wenn ja, geht es weiter 😉

Damit ich im Anschluss meine Ruhe habe, füttere ich erst die Katzen & Ratten und bereite Ingwerwasser oder Tee vor. Das hat übrigens keinen “healthy Hintergrund”, ich mag es einfach gerne und achte darauf, täglich genug zu trinken.

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06:30 Uhr Atemübung
Sobald die Katzen versorgt sind, geht es mit meinem warmen Wasser ins Wohnzimmer. Gegen 06:30 Uhr starte ich meist mit einem 7-minütigen Atem-Programm zum “Kraft sammeln”. Pranayama (Atemübungen) gehören schon seit ein paar Jahren zu meinem Alltag und ich möchte sie nicht mehr missen. Gerade bei meinen früheren Panikattacken bzw. dem chronischen Hyperventilationssyndrom helfen sie mir sehr. Das einzige Ritual, an das ich mich WIRKLICH regelmäßig halten kann (wenn auch nicht immer morgens 😉 ).

06:40 Uhr Yoga 
Nach den sieben Minuten Pranayama starte ich mit ca. 20 – 40 Minuten Yoga (oder ich tanze), je nachdem wie ich “lustig” bin. Ich kann hier sehr den Anbieter YOGAMOUR* empfehlen (unbeauftragte & unbezahlte Werbung). Außerdem mag ich total die Anfänger & Rücken Yoga Videos von Anna Trökes, die über YogaEasy* (ebenfalls unbeauftragte & unbezahlte Werbung) angeboten werden.

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ab 07:30 Uhr fertig machen 
wenn ich fertig bin, trinke ich meist den Rest Ingwerwasser aus, schmuse ein bisschen mit den Katzen & Ratten und trödel rum 🙂 Danach geht es ins Badezimmer, zum fertig machen und so um 08:00 Uhr ins Büro. Gegen neun gibt es dann Frühstück.

Was mir wichtig ist

Das aller wichtigste ist für mich: Smartphone aus. Ich versuche erst auf das Handy zu gucken, wenn ich fertig bin. Gelingt mir allerdings, trotz der Wichtigkeit für mich, eher nicht so gut ?

Außerdem ist mir wichtig, dass ich diese Routine weitestgehend beibehalte. Zumindest was die Aufstehzeiten anbelangt. Ich habe bemerkt, dass es sich für mich besser anfühlt und leichter ist, wenn es einigermaßen regelmäßige Aufsteh- und Einschlafzeiten gibt. Aber wie eingangs erwähnt: natürlich gibt es auch bei mir (sehr viele!) Phasen, in denen ich keine Lust auf Morgenroutine habe oder es mir schwer fällt, sie beizubehalten.

Wenn ich aber “drin” bin, behalte ich die festen Uhrzeiten rigoros bei. Auch für meine Arbeitszeit, mein Mittagessen und den täglichen Spaziergang (bei dem es mir ebenfalls leicht fällt, ihn einzuhalten) versuche ich darauf zu achten, einen ungefähren Rhythmus beizubehalten.

Außerdem ist es für mich persönlich hilfreich und wichtig, mein “Sportprogramm” direkt nach dem Aufstehen zu absolvieren. Nachmittags oder Abends finde ich keine regelmäßige Motivation. Morgens habe ich einfach immer die Zeit dafür (wenn ich sie mir nehme), selbst wenn ich um acht den ersten Termin habe.

Was sich für mich verändert, wenn ich mich an meine Routine halte

Kurz und knapp: ich fühle mich viel besser. Diese Art in den Tag zu starten ist für mich persönlich der perfekte Weg, um sanft wach zu werden und mich gleichzeitig jeden Tag, zusätzlich zu unserem Spaziergang, zu bewegen. Mir tut das wahnsinnig gut. Ich liebe es auch, der Natur währenddessen beim Aufwachen zuzusehen und zuzuhören.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich insgesamt nicht nur ausgeglichener, sondern auch energiegeladener bin, wenn ich meine Morgenroutine “durchziehe”.

Wie man früh aus dem Bett kommt

Achja, der einzige Weg, um früh raus zu kommen ist übrigens: AUFSTEHEN! Veränderung wird nur möglich, wenn man den inneren Schweinehund besiegt und es gibt da keinerlei “Geheimtipp”. (falls doch verratet ihn mir bitte :-P)


Extratipp:

Für alle, die Probleme beim Einschlafen haben oder auch zum Abend hin eine schöne Routine entwickeln wollen, gibt es im Artikel einige Anregungen:

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