Selbstreflexion Soulspiration

Meine Morgenroutine und wie sie meinen Alltag positiv beeinflusst

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Seit ich mich Anfang 2018 von meinem Teilzeit-Job getrennt habe und mich selbstständig gemacht habe, ist ein strukturierter Alltag für mich besonders wichtig geworden. Von Anfang an habe ich versucht darauf zu achten, den privaten und beruflichen Teil weitestgehend voneinander zu trennen. Insbesondere für morgens musste ich eine gewisse Routine inkl. neuer Rituale entwickeln, um meine Ziele erreichen zu können.

Nachdem meine Morgenroutine (inkl. Frühstück) bis 2015 noch ausschließlich aus “Kaffee & Kippen” bestand, hat sich das mittlerweile massiv verändert. Wie hilfreich Morgenrituale für Erwachsene sind vergessen wir im Alltag oft. In den letzten Monaten habe ich meine Morgenroutine / Morgenrituale für mich “perfektioniert” und möchte Euch heute daran teilhaben lassen. Nicht zuletzt, da sich ein paar von Euch genau hierzu einen Artikel gewünscht haben.

Ich möchte aber noch betonen, dass das nichts ist, das in Stein gemeißelt ist und sich durchaus auch weiterentwickelt. Es geht mir nicht darum, möglichst perfekt zu sein und ganz viele tolle Sachen durchzuziehen, sondern darum, entspannt und gut in den Tag zu starten. Wenn ich morgens merke, dass ich keinen Bock habe, bleibe ich einfach liegen oder mache eben das, worauf ich Lust habe.

Meine Morgenroutine 

Zumindest wenn ich nicht schwimmen gehe. Häufig gehe ich morgens von 06:30 Uhr bis 08:00 Uhr schwimmen, dann fallen Yoga & Workout morgens weg.

05:30 Uhr Aufstehen
Jeden Morgen (und zwar Montags – Sonntags) geht um 05:30 Uhr im Schlafzimmer automatisch das Licht an (über eine Routine-Einstellung mit dem Echo-Dot bei Alexa*), wenig später weckt mich dann mein Mi 4 Band.

Bevor ich aufstehe überlege ich, was ich heute gern machen möchte und horche in mich. Wie geht es mir? Worauf habe ich gerade Lust? Habe ich überhaupt Lust so früh aufzustehen? Wenn ja, geht es weiter 😉

Damit ich im Anschluss meine Ruhe habe, fütter ich erst die Katzen und bereite einen halben Liter Ingwerwasser vor. Hat keinen “healthy Hintergrund”, ich mag es einfach gerne und achte darauf, täglich genug zu trinken.

Ich LIEBE übrigens meine Riesentasse mit 750 ml, gibt es u.a. HIER* zu kaufen

06:00 Uhr Atemübung
Sobald die Katzen versorgt sind, geht es mit meinem warmen Wasser ins Wohnzimmer. Um ca. 06:30 Uhr starte ich meist mit einem 7-minütigen Atem-Programm zum “Kraft sammeln”. Pranayama (Atemübungen) gehören schon seit ein paar Jahren zu meinem Alltag und ich möchte sie nicht mehr missen. Gerade bei meinen früheren Panikattacken bzw. dem chronischen Hyperventilationssyndrom helfen sie mir sehr.

06:10 Uhr Yoga 
Nach den sieben Minuten Pranayama starte ich mit ca. 20 – 40 Minuten Yoga, je nachdem wie ich “lustig” bin. Ich kann hier sehr den Anbieter YOGAMOUR empfehlen (unbeauftragte & unbezahlte Werbung). Außerdem mag ich manche Videos von Mady Morrison auf Youtube ganz gerne.

06:50 Uhr Workout
Wenn ich noch Lust habe, mache ich noch ein Workout. Meine Workouts mache ich am aller liebsten nach dem Blogilates Kalender.

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ab 07:30 Uhr fertig machen 
wenn ich fertig bin, trinke ich meist die verbliebenen 250 ml Wasser auf, schmuse ein bisschen mit den Katzen und trödel rum 🙂 Danach geht es ins Badezimmer, zum fertig machen und so um 08:00 Uhr ins Büro. Gegen neun gibt es dann z.B. ein warmes Frühstück oder selbst gebackenes Brot.

Was mir wichtig ist

Das aller wichtigste ist für mich: Smartphone aus. Ich gucke erst auf das Handy, wenn ich fertig bin und im Büro sitze,

Außerdem ist mir wichtig, dass ich diese Routine weitestgehend beibehalte. Ich habe bemerkt, dass es sich für mich besser anfühlt und leichter ist, wenn es einigermaßen regelmäßige Aufsteh- und Einschlafzeiten gibt. Natürlich gibt es auch bei mir mal Ausnahmen, sogar ganze Phasen, in denen ich keine Lust auf Morgenroutine habe oder es mir schwer fällt, sie beizubehalten.

Für gewöhnlich behalte ich die festen Uhrzeiten aber rigoros bei. Auch für mein Mittagessen und den täglichen Spaziergang versuche ich darauf zu achten. So können die Routinen irgendwann normal werden. Mein Traum wäre ja, dass ich, wie beim Zähneputzen, gar nicht mehr darüber nachdenke. Davon bin ich allerdings noch weit entfernt.

Außerdem war es für mich persönlich hilfreich und wichtig, mein “Sportprogramm” direkt nach dem Aufstehen zu absolvieren. Nachmittags oder Abends finde ich keine regelmäßige Motivation. Das Ganze hingegen in die Morgenroutine zu integrieren hat den nötigen Umschwung gebracht, dran zu bleiben. Morgens habe ich einfach immer die Zeit dafür, selbst wenn ich um acht den ersten Termin habe.

Was sich für mich verändert hat

Kurz und knapp: ich fühle mich viel besser. Diese Art in den Tag zu starten ist für mich persönlich der perfekte Weg, um sanft wach zu werden und mich gleichzeitig jeden Tag, zusätzlich zu unserem Spaziergang, zu bewegen. Mir tut das wahnsinnig gut. Ich liebe es auch, der Natur währenddessen beim Aufwachen zuzusehen und zuzuhören.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich insgesamt nicht nur ausgeglichener, sondern auch energiegeladener bin. Meine innere Uhr hat sich mittlerweile darauf eingestellt und oft werde ich, wenige Sekunden bevor das Licht angeht, von alleine wach.

Mein Smartphone nutze ich morgens, abgesehen vom Abspielen der Videos oder Atemsequenzen, nicht mehr. Für gewöhnlich versuche ich erst nach der ersten Arbeitsstunde und dem Frühstück drauf zu schauen. Gelingt mir noch nicht immer, aber immer öfter.

Wie man früh aus dem Bett kommt

Achja, der einzige Weg, um früh raus zu kommen ist übrigens: AUFSTEHEN! Veränderung wird nur möglich, wenn man den inneren Schweinehund besiegt und es gibt da keinerlei “Geheimtipp”. Das ist leider so 😀


Extratipp:

Für alle, die Probleme beim Einschlafen haben oder auch zum Abend hin eine schöne Routine entwickeln wollen, gibt es im Artikel einige Anregungen:

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