Ich bin (heraus) gewachsen oder Warum die Fäkalsprache und ich getrennte Wege gehen

Frau Achtsamkeit

Frohnatur! - Philosophin! - Tiefgängerin! Liebt die Natur und das Leben und versucht täglich besser darin zu werden.

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8 Antworten

  1. Alexandra sagt:

    Liebe Sandra

    Das hört sich jetzt vielleicht blöd an. Aber ich habe , seit ich dein Instagram-Profil gesehen habe immer gewusst das dass nicht du bist sondern eine Rolle. Eine Maske die du Schützend vor Dir hälst. Ich finde es so toll das du den Weg zu dir gefunden hast.
    Erschreckend ist das es tatsächlich immer noch Menschen gibt die der ” alten Sandra ” hinterher trauern. Warum ?? Naja das zu ergründen ist glaub ich zwecklos.
    Ich wünsche dir für deinen weiteren Weg alles liebe. Ich sage nicht bleib so wie du bist sondern finde dich jeden Tag ein bisschen mehr und lasse Veränderungen zu ….. aber ich denke das weißt du schon selbst.

    Alles liebe Alex

  2. Shadownlight sagt:

    Hey,
    danke für den schönen Text und lustigerweise hatte ich dieses Thema gestern in einer Klasse :p.
    Es ist auf jeden richtig, sich eine solche Sprach abzugewöhnen bzw. nur dann zu verwenden, wenn man den Umkreis gut kennt.
    Liebe Grüße an dich!

  3. Liebe Sandra,
    ich folge dir nun schon sehr lange und habe sowohl die Fluchphase, die folgende vorübergehende Stille und die -ich nenne es mal bedeutungsschwanger – Wiederauferstehung miterlebt. Klar, ich fand das auch lustig, wenn du so geredet hast – es war ja auch dein „Markenzeichen“. Dennoch war mir (und ich hoffe auch allen anderen) bewusst, dass dies lediglich eine Rolle ist. Und ich muss sagen: fand ich dich früher auch sehr lustig und unterhaltsam, so finde ich es jetzt alles viel ehrlicher und angenehmer. Es ist nicht langweilig, wie vielleicht manch kurzsichtiger Internet-Sensationstourist meint. Es ist erwachsen. Ehrlich. Intelligent. Und so gehaltvoll!
    Und ich glaube, dass du genau damit auch die für dich richtige Klientel erreichst – und nicht irgendein schaulustiges Publikum. Danke dafür! 🙂

    Selbst kenne ich das auch. Ich bin seit meiner Kindheit der Schusselkopf, der Stolpervogel, tollpatschig, klein (1,53m) und „süß mit großen Augen“. Die jüngste von vier Schwestern in einer Riesenfamilie. Ja, ich stolpere viel, ja ich bin klein und ja, manchmal sehr tollpatschig. Aber ich bin auch 26 Jahre alt, habe einen Master, einen Mann und zwei Kinder. Und dennoch: oft erfülle ich mein Stigma noch immer – wenn auch zumeist unfreiwillig.

    Jule 🙂

    • Liebe Jule,

      dein Kommentar ist wunderherrlich und ich stimme dem uneingeschränkt zu. Im “echten Leben” hab ich auch mein Stigma, das geht dann aber in ne andere Richtung und ist mittlerweile auch in verschiedene Personenkreise aufgeteilt 😀 Also Familie 1 und Familie 2, alte Freunde, neue Freunde und so. Find es mega interessant, welche Rollen aber halt auch gewollte/ungewollte Stigmata man zugeteilt bekommt und selber einnimmt. Da könnt man glatt noch tausende Artikel zu schreibe. Ich liebe solche Themen!

      • Jule (einfachdiejule) sagt:

        😊 tatsächlich nimmt man verschiedene Persönlichkeiten an, abhängig davon, welchen Personenkreis man trifft. Die beste Freundin aus der Schulzeit wird eine andere Jule kennen, als meine Schwiegermutter, die mich wiederum anders kennt, als meine (ex-)Kollegen. Es ist wirklich hochinteressant.. eventuell bediene ich heute meinen eigenen Blog mal nach langer Zeit wieder 😊
        LG

  4. Thomas sagt:

    Hi Sandra,

    Ich finde es super, dass du diesen Schritt geschafft hast. Ich stelle mir das unglaublich schwierig vor. Gerade aus seinem sozialen Umfeld so auszubrechen und ein “anderer” Mensch zu werden ist sicher unglaublich schwierig. Was sagen die anderen? Mögen die mich dann noch? Muss ich mir mit meiner neuen Art ein neues soziales Umfeld aufbauen? Und dies sind sicherlich nur einige Fragen die einem durch den Kopf gehen.

    Man sagt ja es gibt in einem selbst vier Arten von Menschen: Den Mensch der man glaubt sein zu müssen. Den Menschen für den andere einen halten. Der Mensch der man gern wäre. Der Mensch der man ist. Ich finde es schön, dass du jetzt so sein kannst wie du tatsächlich bist.

    Alles Gute und lg,
    Thomas

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