Rauhnächte Rituale

Tarot Jahreskreis Inspiration (Übergangsritual / Neujahrsritual)

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Die meisten Menschen wollen zu Silvester gemeinsam mit anderen eine Party feiern, gut essen, Alkohol trinken und in der Nacht ein Feuerwerk sehen oder gar selbst “böllern” (meine Ideen für Alternativen zum Feuerwerk).

Wir verbringen Silvester seit einigen Jahren zu zweit. Losgelöst von meinen alten “Aber es ist doch Silvester” Gedanken nutzen wir diesen Tag (auch im Rahmen der Rauhnächte), um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und uns für das kommende Jahr neu auszurichten. Die letzten zwei Jahre haben wir zum Nachmittag hin gemeinsam ein “Visionboard” gebastelt (also eine Collage mit Zielen/Wünschen/Ideen für das neue Jahr).

Ein weiteres festes Neujahrsritual ist das Legen eines Tarot Jahreskreises. In meinem Artikel rund um schöne Inspirationskarten und Tarotkarten habe ich beschrieben, was Tarotkarten für mich bedeuten:

Für mich sind Tarotkarten wie ein guter Rat, ein unverhofftes Zeichen, ein neuer Gedanke oder ein Wegweiser, mit deren Hilfe ich eine Situation aus anderem Blickwinkel betrachten kann. Es geht um das, was ich mit der Karte verbinde und welche Schlüsse ich daraus (für mich) ziehe. Die Karten sollen Unterbewusstes ins Bewusstsein rücken.

Genau diese Bedeutung hat auch der Jahreskreis für mich bzw. für uns. Es gibt einige Ideen für Jahreskreis Legungen, mir hat da aber immer etwas gefehlt. Deshalb habe ich meine eigene Legung kreiert und möchte sie hier mit euch teilen.


Fragen zum Tarot Jahreskreis

Ist das was für Anfänger?
Aus meiner Sicht absolut! Ich gehöre nicht zu den Menschen, die davon ausgehen, dass Tarot-Inspiration nur was für “Profis” ist. Es gibt zahlreiche gute Bücher, aber auch Internetseiten die grob oder ausführlich die Themen der Tarotkarten behandeln. Außerdem haben die allermeisten Tarotkarten-Sets auch eigene Begleitbücher, in denen jede Karte interpretiert wird. Das Wort “Interpretation” ist dabei wichtig.
Es geht nicht um “richtig” oder “falsch”, sondern um die eigene Interpretation und das, was man selbst aus dieser Karte und ihrem Thema für sich mitnehmen kann. Die Interpretation schult auch ungemein die Phantasie und Beobachtungsgabe habe ich bemerkt. Also: traut euch!
Ich habe Angst vor schlechten Karten
Das ist etwas, das weit verbreitet ist und mir selbst sehr lange so ging. Gerade Karten wie “der Tod” oder “der Turm” sind sehr gefürchtet. Für mich sind Tarotkarten ein Impuls, kein Gesetz und auch keine “Wahrsagung”.
Ich habe (weitestgehend) selbst in der Hand, wie ich mein Jahr gestalte und was ich erlebe, ja sogar wie gesund ich lebe. Die Impulse und Inspiration der gelegten Karten sind genau das: eine Idee, ein möglicher Weg, vielleicht auch eine Warnung, aber keinesfalls etwas Festgeschriebenes.

Der gefürchtete Tod steht zudem nicht für einen echten zu erwartenden Tod, sondern für das Loslassen und den daraus resultierenden Wandel bzw. die notwendige Akzeptanz.

Wie geht das?
Mir persönlich ist eine “kuschelige Atmosphäre” wichtig. Das heißt, ich mache ein paar Kerzen an, räuchere im Vorfeld z.B. selbst gepflückten und getrockneten Salbei oder Beifuß mit etwas Weihrauch und später dann auch weitere Pflanzen, die z.B. für Glück stehen und zum Übergang passen (hier mehr zu passendem Räucherwerk für den Übergang), lege für mich passende Musik auf, mache mir einen Tee und lasse im Vorfeld im Gespräch mit meinem Freund das Jahr Revue passieren.

Dann wähle ich zwei Kartendecks aus (meist das The Wild Unknown Tarot Deck* & das Animal Spirit Deck*), mit denen ich die Legung machen möchte. Ich nehme das erste Kartendeck und denke beim Mischen an das kommende Jahr. Sobald ich das Gefühl habe, genug gemischt zu haben, wähle ich nacheinander meine Karten aus. Jedes Mal wenn ich die entsprechende Karte ziehe, halte ich mir vor Augen, wofür sie steht (siehe Themen weiter unten). Jede Karte lege ich dann an die entsprechende Stelle (siehe Bild oben). Dasselbe wiederhole ich mit einem zweiten Kartendeck, die zweite Karte gibt jeweils einen weiteren Impuls für die jeweilige Thematik.

Wie soll man die Karten interpretieren?
So wie es sich für euch richtig anfühlt. Ich habe mir in den letzten Jahren zahlreiche Bücher und Interpretationen anderer durchgelesen und meine eigenen Ideen zu den Karten entwickelt. Das würde ich euch auch empfehlen. Lest euch die Interpretation aus dem Begleitheft durch, googlet nach der jeweiligen Karte und auch nach den Symbolen, die ihr auf der Karte entdecken könnt (Farben, Stimmungen, Menschen, Gegenstände, Richtungen, Tiere, Zahlen, Pflanzen … -> Beispiel: ich sehe auf einer Tarotkarte einen Affen und suche nach “Symbolik Affe” oder “Krafttier Affe” oder “spirituelle Bedeutung Affe”). All diese Informationen helfen, um ein Thema ausfindig zu machen und zu schauen, was man damit anfangen kann, was es bedeuten könnte und wie man es für sich verwenden kann.

Themen der Tarot Jahreslegung im Detail:

Im Folgenden seht ihr, wofür der Impuls der jeweiligen Karte (für mich) steht. Ihr könnt meine Ideen natürlich auch zum Anlass nehmen, eure eigenen Themen/Fragen zu stellen.

Zusätzlich zu den Karten wähle ich meist auch einen Stein aus meiner “Edelstein und Mineralien”-Sammlung und eine Pflanze für jeden Monat (aus dem Seelenpflanzen-Kartenset, hier mehr dazu) aus und lasse deren Symbolik in meine Interpretationen einfließen.

Karte 1 – 12 stehen für die Monate Januar bis Dezember des folgenden Jahres.
Karte 13 Hauptthema / Hauptenergie des kommenden Jahres
Karte 14 Vision / Hoffnung für das kommende Jahr
Karte 15 Hilfreicher Fokus für das kommende Jahr
Karte 16 Wichtiger Impuls für das kommende Jahr
Karte 17 Inspiration für schwere Tage


Auf in ein neues Jahr

Ich wünsche euch, wann immer ihr diesen Artikel lest, einen guten Übergang in ein neues Jahr. Mit schöner Inspiration, hilfreichen Impulsen und Zeit für euch.

1 Kommentar

  • Hallo,
    ich habe mich noch nicht viel mit dem Thema beschäftigt, aber der Artikel macht Lust auf mehr. Ich bin neugierig geworden und werde mich noch etwas mehr einlesen. Hier auf dem Blog finde ich bestimmt noch viele spannende Artikel dazu. Ich freue mich schon aufs lesen.
    Beste Grüße
    Laura

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