Warum etwas mehr Pessimismus uns nicht schadet

Frau Achtsamkeit

Frohnatur! - Philosophin! - Tiefgängerin!
Liebt die Natur und das Leben und versucht täglich besser darin zu werden.

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3 Antworten

  1. Häsin sagt:

    Liebe Sanny,

    zunächst einmal – auch wenn Du das bereits weißt: ich hätte Dir und Deiner Familie so sehr gewünscht, dass Euch diese Erfahrung des Verlustes erspart geblieben wäre. Da gibt es nichts Positives dran zu finden oder „schön zu reden“. Punkt.

    Was Deinen Kernsatz „dass etwas mehr Pessimismus uns nicht schadet“ betrifft, bin ich jedoch nicht so ganz bei Dir. Ich würde es eher als Realismus sehen. Zum Realismus gehört, Situationen mit all ihren positiven sowie negativen Seiten wahrzunehmen. Ein Versuch, weder zu romantisiert noch zu schwarzseherisch zu sein. Klar schützt uns ein gesunder Realismus (z.B. im Sinne von: „irgendwann wird jeder Mensch sterben“) nicht vor Erfahrungen, die uns in unseren Grundfesten erschüttern (z.B. der plötzliche Tod eines geliebten Menschen). So eine Sichtweise macht uns aber offener für alle Seiten der Medaille.
    Von Pessimismus halte ich persönlich nicht viel: er blockiert uns, verhindert (positive) Erfahrungen.

    Vielleicht sind wir mit unseren Ansichten ja auch gar nicht so weit auseinander und es ist nur eine Definitionssache 😉

    Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin einen offenen „Weltblick“ und noch viele positive Erlebnisse in Deinem Leben, die schwerwiegender sind als die negativen und diese somit verblassen lassen.

    Herzliche Grüße

    • Liebstes Häselchen 😀

      ich scheine „Pessimismus“ und „Realismus“ anders zu interpretieren, als der Großteil der Menschheit. Für mich entsteht Realismus dadurch, dass sich Pessimismus und Optimismus die Waage halten (das wollte ich mit dem Artikel aussagen: find deine innere „Waage“ beider Lebenseinstellungen, und meine dass ich das am Ende des Artikels auch so sage). Gesunden Pessimismus verstehe ich nach der ursprünglichen Definition, nämlich eine Lebenseinstellung, in der man nichts Gutes erwartet oder erhofft. Erst als echter Pessimist denkt man aus meiner Sicht dann nicht nur an nichts Gutes, sondern sogar ausschließlich nur an schlechtes. Wenn ich aber einen gesunden Pessimismus in meinen Optimismus einfließen lasse, wirds realistisch. So meinte ich es. Wir sind also eigentlich total nah bei einander 🙂
      Glaube viele sehen den Begriff „Pessimismus“ einfach zu negativ bzw. ist der Begriff an sich zu negativ besetzt weil es in unseren Köpfen eben nur den negativen (HA!) Pessimismus gibt. Genau deshalb (weil ich es anders definiere bzw. auch nicht grundsätzlich negativ empfinde) hab ich das Wort auch so gewählt und nicht sofort von Realismus gesprochen. Auf jeden Fall also eine Definitionssache 😀

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