Achtsamkeit Soulspiration

#mindfulmonday Achtsamkeitsübung – achtsamer Start

Montage sind für den Großteil von uns ätzend. Nach dem Wochenende müssen wir erst mal wieder in Fahrt kommen. Ich will mit Euch diesen einen Tag der Woche für eine Achtsamkeitsübung nutzen. Jeden Montag zeige ich Euch eine kleine Übung, eine Idee, etwas Inspirierendes, das unsere Achtsamkeit schult und uns für einen Moment achtsam sein lässt.


Eigentlich bin ich ja ein Fan von “Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen”. In diesem Fall ist das für die meisten von Euch aber schwierig. Für den heutigen #mindfulmonday bekommt Ihr eine Übung, die Ihr nicht sofort durchführen könnt. Aber Morgen, gleich nach dem Aufstehen!

Häufig beginnen unsere Tage, wohl insbesondere Montage, mit Stress und Hektik. Wecker an die Wand schmeißen. Aus dem Bett. Katzenwäsche. Trinken. Essen. Raus! Um das Leben wieder etwas achtsamer und mit weniger Hektik zu gestalten, ist ein achtsamer Start in den Tag essentiell.

Deshalb nehmt Euch ab sofort (oder wann immer es Euch passt) Zeit für Euren Start in den Tag. Wie Ihr Euren Start in den Tag gestaltet, bleibt natürlich Euch überlassen. Ich zeige Euch aber als Inspiration zwei Varianten, die ich (mal mehr mal weniger oft) nutze, um in den Tag zu starten.

Variante 1, der Wecker klingelt eine Stunde früher:

  • nachdem der Wecker geklingelt hat, ein paar Minuten auf den Bettrand setzen und einfach nur atmen
  • während in der Küche Tee kocht,mache ich es mir im Wohnzimmer auf dem Boden gemütlich mit einer Yogamatte, einer Wolldecke und Kissen. Das Licht lasse ich bewusst aus, weil ich es am liebsten mag, wenn ich mich mit dem Morgengrauen an das Licht gewöhne
  • mit dem Getränk setze ich mich auf den Boden und lasse fünf – zehn Minuten meine Gedanken kreisen
  • danach mache ich einfache Yogaübungen (z.B. 3o Minuten sanfte Morgen Routine). Dazu höre ich gerne die Monochord Meditation. Es ist übrigens ratsam, dass Ihr Euch die Yoga-Videos vorher ein paar Mal anschaut oder das Ganze etwas übt. Morgens ist es sonst wirklich eher stressig, die einzelnen Yogaübungen erst noch zu lernen
  • den Rest der Zeit trinke ich meinen abgekühlten Tee und beobachte draußen das Geschehen
  • danach geht alles so weiter, wie jeden Morgen
Variante 2 , der Wecker klingelt 30 Minuten früher:
  • nachdem der Wecker geklingelt hat, ein paar Minuten auf den Bettrand setzen und einfach nur atmen
  • die Gedanken einfach fließen lassen aber versucht Euch nicht zu sorgen oder zu stressen. Wenn ihr merkt, dass Euch die fließenden Gedanken in einen typischen “OMG ich hab noch SO VIEL ZU TUN heute” Zustand versetzen, konzentriert Euch wieder auf Eure Atmung
  • Spürt auch mal in Euch hinein, wie fühlt Ihr Euch heute (außer “müde” 😉 )? Wie fühlt sich Euer Körper an?
  • Reckt und streckt Euch und steht nach ca. 15 Minuten auf
  • macht Euch etwas zu trinken. Am besten um die 250 ml. Setzt Euch hin und nehmt Euch weitere 15 Minuten Zeit für das Trinken. Einfach so. Weil Ihr es könnt 😉
Ich verspreche Euch, dass Ihr gleich beim ersten Mal (nach den ersten 5 Minuten Mimimi. Müde. Kalt.)  spürt, wie positiv sich diese Art von Aufstehen auf Euren gesamten Tag auswirken wird. Viel Spaß!

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1 Kommentar

  • Können die 250 ml Getränk auch Alkohol sein? 😉 Vielleicht kommt man dann besser in den Montag.

    Ich hasse es auch, montags wieder aufstehen zu müssen, kann mir jedoch nicht vorstellen, den Wecker früher zu stellen.
    Allerdings nehm ich mir seeeeeeeehr viel Zeit bei einer heißen Dusche. Das ist mein “in den Tag kommen”.

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