Risiken und Nebenwirkungen von Meditation und anderen Achtsamkeitsübungen

Grundsätzlich wirken sich Achtsamkeitsübungen, Meditation und das Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper und unserer Seele positiv auf unser Gemüt aus. Das beweisen nicht nur abertausende Menschen, die seit Jahren effektiv damit arbeiten und viele ihrer Probleme in den Griff bekommen, sondern auch etliche Ergebnisse medizinischer und wissenschaftlicher Untersuchungen. Aber alles im Leben hat Licht und Schattenseiten. Was für den einen gut ist, kann für den nächsten schon wieder schlecht sein. So ist es auch mit Achtsamkeitsübungen und der Meditation (aber auch z.B. mit Yoga vgl. hier zu z.B. „Die dunkle Seite von Yoga„).

Achtsamkeitsübungen, Meditationen, Yoga & Co. sind kein Allheilmittel und nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Im Normalfall weiß man das, sofern man sich mit dem Thema näher auseinander setzt und selbst betroffen ist. Ich gehe naiver Weise immer davon aus, dass Menschen sich genau informieren und verschiedene Quellen, Experten & Co. zu Rate ziehen. Tatsächlich sieht die Realität aber anders aus und viele glaube auch in mir eine „Expertin“ gefunden zu haben. DAS BIN ICH NICHT. (Wer ich bin könnt Ihr hier nachlesen: https://www.frau-achtsamkeit.de/ueber-mich/ 😉 ).

Nicht zuletzt deshalb glaube ich jedenfalls, dass es wichtig ist, auch auf die Nebenwirkungen und die Tatsache, dass mein Weg nicht für jeden geeignet ist, sondern für manche vielleicht sogar gefährlich sein kann, hinzuweisen. Gerade für Menschen mit tiefgreifenden, psychischen Erkrankungen (z.B. Borderliner, Angstpatienten, Traumapatienten, Depressive …), aber auch für Schmerzpatienten  und Suchtkranke sind Achtsamkeitsübungen nur bedingt zu empfehlen.

Gefahr der Selbsttherapie

Grundsätzlich sollte klar sein, dass man sich bei alle, was über ein kleines Weh-Wehchen hinaus geht, nicht selbst therapieren sollte. Ich bin selbst von 95% der Ärzte mein Leben lang enttäuscht worden, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Gerade bei ernsthaften Erkrankungen ist das Urteil und die Betreuung eines Profis aus meiner Sicht unverzichtbar. Es gibt neben Ärzten auch vertrauensvolle Heilpraktiker, Psychologen, Therapeuten, Osteopathen und z.B. tibetische Ärzte, die man um Hilfe bitten kann, bevor man selbst Hand anlegt.

Risiken und Nebenwirkungen Meditation / Achtsamkeitsübungen

Der Blick auf sich selbst und tief in unser Inneres, das so intensive Beschäftigen mit all dem, was uns ausmacht kann problematisch werden. Insbesondere z.B. bei Depressionen, Ängsten, Sucht- und Zwangverhalten oder Psychosen kann sich die Wahrnehmung der Krankheitssymptome massiv verstärken und in Extremfällen sogar Angstzustände/Panikattacken oder z.B. suizidale Gedanken hervorrufen.

Kein Allheilmittel

Es ist wichtig, sich im Klaren darüber zu sein, dass Achtsamkeit im Gesamten kein Allheilmittel ist und dass Probleme alleine durch verschiedene Achtsamkeitsübungen nicht von heute auf morgen verschwinden (können). Weder Krankheiten noch persönliche Probleme oder massive innere Konflikte können einzig und allein durch einpaar Übungen oder etwas Meditation gelöst und/oder geheilt werden. Es ist wichtig hier auf die Erfahrung von Ärzten und/oder Therapeuten zurück zu greifen.

Zeit und das Arbeiten an sich selbst kann viele Wunden heilen, aber nicht alle. Beachtet das bitte und geht verantwortungsvoll mit Euch und mit all diesen Möglichkeiten um!