Selbstreflexion

Möglichkeit 1 von 52: Vegane Muffins

52 Wochen-52 Möglichkeiten. Es geht darum jede Woche etwas zu machen, das man noch nie gemacht hat. Jede Woche ein erstes Mal, jede Woche raus aus der Komfortzone und rein ins Leben. 
Wieso vegane Muffins fragt ihr euch? Dazu muss man wissen, dass meine Tochter in der ersten Januarwoche Geburtstag hat und diesen mit ihren Kindergartenfreundinnen feiern wollte. Eine der Familien lebt vegan. Als wir die Einladung abgeben, wird mir direkt angeboten, dass sie zum Geburtstag ja Kuchen mitbringen können. Was für ein Blödsinn denke ich, sage aber dass ich selber vegan backen werde. Kann nicht so schwierig sein, zur Sicherheit frage ich aber nach ein paar Tipps. Ei kann man prima mit Apfelmus oder Banane ersetzen, lerne ich. Milch durch Hafer/Soja oder Mandeldrinks. Mein Favorit aber war übrigens der mit der Backmischung:  wenn es mal wieder stressig wird oder die Motivation fehlt, einfach eine Backmischung mit Pflanzenmilch und veganer Margarine machen und sich das Ei einfach sparen.  

Bei meiner Suche nach Inspiration bin ich dann tatsächlich bei Dr. Oetker hängen geblieben. Ich habe mich für dieses idiotensichere Rezept entschieden, allerdings habe ich keinen Sojadrink sondern Hafermilch genommen und noch Schokodrops rein getan.

Wie die Muffins waren? Ich fand sie weder besser noch schlechter als welche mit Ei und Milch, aber meinem Geburtstagskind haben sie super geschmeckt und selbst der Mann hat sich welche zum Geburtstag gewünscht, das will was heißen.  Am besten fand ich übrigens die Reaktion meiner Schwiegermutter, die sehr verhalten hinein biss um festzustellen das er wie ein völlig normales Törtchen schmeckte. Am Ende war sie so begeistert, dass mein Schwiegervater geradezu von ihr genötigt wurde eines zu probieren.

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