Achtsamkeit

8 Wege zu mehr Achtsamkeit in unserem Leben

Die Frage, die uns alle in Bezug auf ein achtsames Leben am aller meisten interessiert ist “Wie zur Hölle schaffe ich es, mehr Achtsamkeit in mein Leben zu bringen?”. Ich zeige Euch heute 8 Wege zu mehr Achtsamkeit in unserem Leben. Seht das Ganze lieber als Anregung und nicht als den einzigen und ultimativen Weg. Ihr müsst ohnehin immer Euren eigenen Weg für alles finden. Das ist grundsätzlich ratsam 🙂

  1. 1-Minuten-Meditation
  2. Keine Zeit zum meditieren? Die Ausrede zählt nicht mehr. Nimm Dir bewusst mehrmals am Tag 60 Sekunden Zeit zum meditieren. Zum Beispiel nach einem anstrengenden Termin, während Du irgendwo auf etwas warten musst, auf dem Weg nach Hause oder wann immer Dir sonst danach ist. Stell dir einen Timer und konzentriere Dich eine Minute lang nur auf deinen Atem und auf nichts anderes. Lass die Gedanken wie Wolken an dir vorbei ziehen. Zähle deine Atemphasen oder dnke im Kopf “Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen”. Hauptsache Du konzentrierst Dich in dieser einen Minute bewusst nur auf deinen Atemn.

  3. bewusster Essen
  4. Eine Sache, die für mich besonders wichtig und irre aufregend war. Normalerweise schlinge ich mein Essen nur so runter. 5 x kauen. Fertig. Das Essen mehr als 10 x zu kauen glich für mich einer Torture. Sich Zeit beim Essen zu nehmen hat aber nicht nur auf unser Wohlbefinden und unseren Kopf eine große Auswirkung, sondern auch auf unseren Hunger. Nimm Dir für dein Essen viel Zeit. Zelebriere es, lass den Fernseher aus, mach es Dir gemütlich und iss langsam. Fang an zu schmecken und das Essen zu “fühlen” 😉 Vielleicht hast Du sogar Lust auf die Schokoladenmeditation?

  5. Eins nach dem anderen
  6. Unsere Multitasking-Fähigkeiten sind heute wichtiger denn je. Je mehr Du gleichzeitig erledigen kannst, desto mehr Hochachtung wird dir zuteil. Wer Multitasking fähig ist, der gilt als produktiv. Wir sollten uns weder unter Druck setzen lassen noch selbst unter Druck setzen. Multitasking macht uns nicht produktiver, sondern verursacht Stress und unnötige Fehler. Heute ist es viel wertvoller, allem was man tut, die volle Aufmerksamkeit zu schenken und eins nach dem anderen zu erledigen. Ändere deinen Blickwinkel und fokussiere Dich auf das, was Du gerade machst. Auf eine einzige Sache und erledige alles andere später. So kommst Du zur Ruhe, erledigst alle Dinge deutlich effektiver und gründlicher und bist selbst weniger erschöpft. Übrigens gehört dazu auch, nicht ständig das Smartphone in die Hand zu nehmen oder nebenbei im Internet zu surfen.

  7. Achtsam Aufwachen
  8. Normalerweise läuft es so ab: der Wecker klingelt und wir stehen auf. Manch einer von uns drückt vielleicht noch 10 x die Snooze-Taste aber im Gesamten nehmen wir uns zum Aufwachen keinerlei Zeit. Wir starten SOFORT in den Tag. Meistens gehetzt. Ich habe gemerkt, dass ich den Tag über deutlich fitter und gelassener bin, wenn ich mir Zeit nehme, um im Tag anzukommen und wach zu werden. Mir hilft es besonders gut, wenn ich absichtlich eine Stunde früher aufstehe, ein paar Minuten wirken aber auch ihre Wunder. Du kannst damit starten, dass Du nach dem Klingeln des Weckers erst einmal liegen bleibst. Reck und strecke Dich, gähne ausgiebig und horch vielleicht in Dich. Was wünschst Du Dir von dem bevorstehenden Tag? Wie fühlst Du Dich? Nimm Dir dafür ausreichend Zeit. Erst dann kannst Du bewusst die Füße aufstellen. Bleib aber kurz auf der Bettkante sitzen, bevor Du aufstehst, und spüre deine Fußsohlen auf dem Boden. Einfach so. Fühlen und hinnehmen. Wer möchte, der kann sich danach die Pro-Version gönnen. Ich setze mich auf den Boden und horche einfach 15 Minuten in den Raum und in mich hinein. Manchmal beobachte ich den Himmel oder irgendwas anderes, das beobachtet werden kann. Dabei schlürfe ich meinen Tee.

  9. Gehmeditation
  10. Unglaublich effektiv und erholsam ist es, beim Gehen zu meditieren. Eine tolle Übung für Anfänger und alle, die glauben, dass Meditation eine ganz seltsame Sache ist 😉 Besonders für Personen, die im Alltag mehr gehen wollen oder für die, die verlernt haben, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, kann die Gehmeditation hilfreich sein. Keine Angst, Du läufst nicht Gefahr, beim Gehen einzuschlafen. Wie genau die Gehmeditation funktioniert, habe ich Dir hier erklärt.

  11. Zuhören
  12. Etwas, das ich erschreckender Weise immer mehr verlerne, ist das aufmerksame zuhören. Nicht etwa, weil mich das, was mein Gegenüber mir erzählt, nicht interessiert, sondern viel mehr weil ich mit meinen Gedanken einfach überall bin. Der blöde Kunde auf der Arbeit, ein nerviger Kollege, eine unangenehme Angelegenheit, die Follower auf Instagram, das gepostete Video, der Streit mit dem Partner, das Abendessen, die dreckige Wäsche. Was will ich als Nächstes sagen, warum hat mein Gegenüber dieses und jenes gesagt. All das schwirrt durch meinen Kopf. Gepaart mit dem ständigen Gedanken daran, einmal kurz E-Mails und die Neuigkeiten in der Social Media Welt zu checken. Nur ganz kurz! Die Worte meines Gegenübers rauschen an mir vorbei und bereits nach wenigen Sekunden bis Minuten bin ich mit meinen Gedanken außerhalb der Situation. Zuhören ist so wichtig! Höre beim nächsten Mal genau hin. Konzentriere Dich voll und ganz auf deinen Gesprächspartner und darauf, was er Dir sagt. Hör einfach nur zu. Eine größere Wertschätzung kannst Du einem Menschen kaum entgegen bringen. Du wirst ganz schnell merken, wie dankbar die Menschen sind, wenn Du ihnen richtig zuhörst.

  13. Zeit für Dich!
  14. Eigentlich ist dies das Fundament der Achtsamkeit. Ohne dass Du Dich selbst beobachtest und selbst achtest, läuft meiner Meinung nach gar nichts. Dadurch, dass Du Dich auf Dich selbst konzentrierst, wird dein Leben mit Achtsamkeit geflutet. Der Moment, in dem Du bemerkst, dass Du nicht achtsam bist? Quatsch! Wie viel achtsamer kann man sein, wenn man bemerkt, dass man nich achtsam ist? Das ist der Ursprung aller Erkenntnisse und aller Veränderungen. Denk an Dich und horche so oft wie Du kannst in Dich hinein. Spüre wie Du atmest, wie Du stehst, wie Du sitzt, wie Du fühlst, wie Du denkst. Nimm all deine Gedanken, Ängste und Sorgen war. Nimm sie einfach zur Kenntnis, ohne zu bewerten und lass sie vorbei ziehen. Nimm Dir Zeit nur für Dich. Für etwas, das Dir gut tut aber auch, um Dich selbst zu beobachten und bewusst zu spüren.

  15. Vertraue deinen Sinnen
  16. Wo immer Du auch bist und was immer Du gerade auch tust, ist es hilfreich, wenn Du Dich einzig und allein auf deine sechs Sinne konzentrierst und verlässt. In dem Moment, wo Du Dir die Zeit nimmst, um alles mit deinen Sinnen wahr zu nehmen, ist die Achtsamkeit dein Begleiter. Spür die Sonne auf deiner Haut, atme die frische Luft, hör das Vogelgezwitscher, fühl den Boden unter deinen Füßen und schmeck die Freiheit 😉

2 Kommentare

  • Hallo Sandra,
    ich finde es ganz toll zu sehen, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema Achtsamkeit auf verschiedenen Wegen beschäftigen. Es ist ein so unfassbar wichtiges Thema. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Umwelt. Schön was du in diesem Beitrag geschrieben hast! Ein guter Überblick an Übungen, die jeder in seinen Alltag integrieren kann.
    Alles Gute und Liebe Grüße
    Henriette

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